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Dienstag, 22 April 2014 15:57

Jemen: Vier Militärangehörige bei Anschlag getötet

Jemen: Vier Militärangehörige bei Anschlag getötet
Sanaa (orf/IRIB)- In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Montag und heute vier Mitarbeiter von Polizei und Geheimdiensten bei Attentaten getötet worden.
Der Chefausbilder der Militärpolizei, Abdul Rasak al-Dschabali, sei auf dem Weg zum Flughafen von Unbekannten von einem Motorrad aus erschossen worden, verlautete aus offiziellen Kreisen. Ein weiterer Polizist und zwei Geheimdienstoffiziere wurden am Vortag ebenfalls von Motorrädern aus erschossen. Niemand bekannte sich zu den Mordanschlägen. Die Behörden machten in der Vergangenheit in der Regel die Terrororganisation Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) verantwortlich. In den vergangenen Tagen waren bei US-Drohnenangriffen und Angriffen der jemenitischen Luftwaffe fast 70 mutmaßliche AQAP-Mitglieder getötet worden. Zuvor hatte AQAP-Anführer Nasser al-Wuhaischi gedroht, westliche „Kreuzzügler“ auf der ganzen Welt zu bekämpfen. Bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt nahe der Stadt Reida in der Region Hadramut im Südosten des Jemen waren vor knapp einem Monat 20 Soldaten getötet worden.

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