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Mittwoch, 19 März 2014 09:03

Palästinenser werfen Israel Erpressungsversuche vor

Tzipi Livni Tzipi Livni
Ramallah (Freunde Palästinas/IRIB) - Israel will eine vierte Gruppe palästinensischer Häftlinge nur dann freilassen, wenn die Palästinenser einer Rahmenvereinbarung und Verlängerung der Friedensgespräche zustimmen.
"Um ernsthafte Verhandlungen zu führen, müssen wir alle Entscheidungen treffen und beweisen, dass wir ein Abkommen und einen echten Frieden anstreben", sagte Israels Chefunterhändlerin Tzipi Livni am Dienstag bei einer Konferenz in der Negev-Wüste. Die Palästinenser müssten nun beweisen, dass sie es ernst meinten. Man werde die Frage der Häftlinge entsprechend erwägen, teilte sie auf ihrer Facebook-Seite mit. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas halte nun "die Schlüssel zu den Zellentüren der palästinensischen Häftlinge in seinen Händen" und müsse in den kommenden Tagen wichtige Entscheidungen treffen, sagte Livni nach Angaben der Zeitung "Haaretz". Die Frist für die Friedensverhandlungen mit Israel läuft Ende April ab. Israel hatte sich mit der Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit den Palästinensern im Juli zur Freilassung von insgesamt 104 Langzeithäftlingen verpflichtet. 78 Gefangene wurden bisher freigelassen. Die vierte und letzte Gruppe von 26 Häftlingen sollte Ende März freikommen. Die meisten von ihnen waren vor Beginn des Friedensprozesses im Jahre 1993 wegen Mordes verurteilt worden.

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