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Sonntag, 19 Januar 2014 03:55

Islamische Länder rufen die Welt zur «Rettung Jerusalems» auf

Islamische Länder rufen die Welt zur «Rettung Jerusalems» auf
Marrakesch (dpa/IRIB) - Das Al Quds-Komitee (Jerusalem-Komitee) der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OCI) hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, sich ihrer Verantwortung bei der «Rettung der Heiligen Stadt» zu stellen.
Zum Abschluss seiner 20. Beratungsrunde teilte das Komitee vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts am Samstag in Marrakesch mit: «Jeder Staat, jede Institution, jede Organisation und jede Gemeinschaft, jeder Einzelne, der sich um den Erhalt der Identität und des symbolischen Charakters der Heiligen Stadt bemüht, wird so effektiv zur Schaffung eines wirklichen Friedens beitragen.»

Bei der Eröffnung der Konferenz über Al Quds hatte der Vorsitzende, Marokkos König Mohammed VI., das israelische Regime wegen seiner Siedlungspolitik kritisiert und vor einem Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde gewarnt.

Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas erklärte, er werde nicht akzeptieren, dass Israel unter dem Vorwand von Friedensgesprächen den Siedlungsbau im besetzten palästinensischen Gebiet fortsetzt. Die Palästinenser fordern, dass das von Israel annektierte Ost-Al Quds als ihre Hauptstadt anerkannt wird.

Es war das erste Komitee-Treffen auf Außenminister-Ebene nach zwölf Jahren.

An der zweitägigen Tagung in Marokko nahmen Regierungsvertreter der 16 OCI-Mitgliedsstaaten teil. Anwesend waren auch Vertreter des Vatikans sowie der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates.

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