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Montag, 23 August 2010 04:16

Abbas droht mit Einstellung der Friedensgespräche

Abbas droht mit Einstellung der Friedensgespräche
Ramallah/Tel Aviv (IRIB/CRI/dpa) - Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat mit Einstellung der Friedensverhandlungen mit dem zionistischen Regime gedroht.
Wie China Radio International meldete betonte Abbas am Sonntag in einem Schreiben an das Nahost-Quartett, sollte Israel den Bau der jüdischen Siedlungen fortsetzen, würden die Palästinenser die Friedensgespräche einstellen.
Auch Nimr Hamad, der politische Berater von Abbas, teilte laut dpa mit, dass die palästinensische Autonomiebehörde die vom israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gestellten Vorbedingungen für den Beginn von direkten Gesprächen nicht akzeptieren werde. Medienberichten zufolge sagte Netanjahu am Sonntag, die Friedensvereinbarung zwischen Israelis und Palästinensern sollte auf drei Grundlagen basieren. Diese seien die Anerkennung Israels als ein jüdischer Staat durch die Palästinenser, die Gewährleistung der Sicherheit für Israel sowie eine Entmilitarisierung des künftigen palästinensischen Staates.
"Wir werden Israel als einen jüdischen Staat nie anerkennen und dies haben wir auch der internationalen Staatengemeinschaft und den USA mitgeteilt", erklärte Hamad und fügte hinzu: "Ohne die Akzeptierung eines unabhängigen Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 mit Beitolmoqaddas als Hauptstadt wird kein Friedensabkommen mit Israel unterzeichnet."

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