Mittwoch, 04 August 2010 04:50

Ahmadinedschad fordert unmittelbare und entschiedene Verurteilung Israels durch internationale Gremien

Teheran (IRNA) - Der iranische Staatspräsident hat den jüngsten Angriff des zionistisch-israelischen Regimes auf den Libanon verurteilt und die internationalen Gremien aufgefordert, unmittelbar und entschieden gegen diese Aggression Stellung zu beziehen.
In einem Telefonat mit dem libanesischen Staatspräsidenten Michel Suleiman kondolierte Präsident Mahmud Ahmadinedschad zum Märtyrertod mehrerer Libanesen bei dem israelischen Angriff vom Dienstag, berichtete IRNA. „Dieser Schritt des zionistischen Regimes zeigt, dass es seine Hoffnung verloren hat, enttäuscht ist und keinen Plan hat. Die Weltgemeinschaft muss auf diese offene Aggression unverzüglich reagieren“, sagte Präsident Ahmadinedschad.
Um seine Existenz zu sichern, brauche das Regime ständige Abenteuer. Durch Provokationen, Hervorrufung von Zwietracht und internen Konflikten versuche Israel seine Existenz zu stabilisieren, so Präsident Ahmadinedschad. „Aber derartige Abenteuer zeigen eher die Schwäche des Regimes als dessen Stärke“, betonte er.
„Das aggressive Vorgehen des zionistischen Regimes hat gezeigt, dass es niemals den Frieden sucht, aus der Position von Herrschaft und Macht die Angelegenheiten betrachtet und die Absicht hat, die Stellung der arabischen Länder in der Region zu schwächen. Das alles ist allerdings auf seine Schwäche und sein Versagen zurückzuführen“, ergänzte Ahmadinedschad.
Präsident Ahmadinedschad erklärte die Unterstützung der IRI für die libanesische Regierung und Bevölkerung. „Das iranische Volk wird immer an der Seite der tapferen Bevölkerung und Regierung des Libanon stehen“, betonte er. Die
Militärkräfte des zionistischen Regimes überschritten gestern (Dienstag) die sogenannte Blaue Linie (die von der UNO gezogenen Demarkationslinie zwischen dem Libanon und dem besetzten Palästina) in der Nähe des libanesischen Grenzortes Adaisse. Bei dem Vorstoß fanden drei libanesische Soldaten und ein Journalist der Tageszeitung „Al-Akhbar“ den Märtyrertod. Die israelische Armee bestätigte ihrerseits den Tod eines Reserveoffiziers.

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