Montag, 31 Mai 2010 04:42

Israelisches Kommando greift «Freiheitsflotte» an

Larnaka (dpa/IRIB) - Bei der gewaltsamen Übernahme eines «Gaza-Solidaritätsschiffes» durch ein israelisches Elitekommando sollen laut dpa nach bislang unbestätigten Angaben mindestens zwei Personen getötet worden sein.
Wie die Sprecherin der Organisation «Free Gaza», Audrey Bomse» am Montag weiter sagte, sind mindestens 30 der rund 700 pro-palästinensischen Aktivisten an Bord eines türkischen Schiffes verletzt worden. Das Boot habe sich deutlich in internationalen Gewässern befunden.
Mehrere Hundert Militärkräfte des zionistischen Regimes waren den Angaben zufolge im Morgengrauen um 4.30 Uhr von Helikoptern und Schnellbooten an Bord des türkischen Schiffes IHH gekommen. Die Organisatoren von «Free Gaza» werfen dem Kommando vor, das Feuer auf unbewaffnete Passagiere eröffnet zu haben. Die israelischen Militärs sollen auch Tränengas eingesetzt haben.
Ein Großaufgebot von Spezialkommandos der israelischen Marine will die rund 700 pro-palästinensischen Aktivisten daran hindern, rund 10 000 Tonnen Hilfsgüter direkt in den Gazastreifen zu liefern. Israel hat das kleine Palästinensergebiet am Mittelmeer vor drei Jahren nahezu vollständig von der Außenwelt abgeriegelt. Die islamisch-palästinensische Widerstandsbewegung Hamas bezeichnete die Übernahme des Hilfsbootes als barbarischen Akt.

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