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In Städten begegnen wir Komplexen von Bauwerken, Plätzen usw. Jede architektonische Anlage in einer Stadt erfüllt eine besondere Funktion und alle Anlagen stehen miteinander in Verbindung. Verschiedene Faktoren gestalten die Architektur einer bestimmten Epoche, wie Baumaterial, technische Möglichkeiten, aber auch die Kultur und die Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Bauweise einer Epoche spiegelt die Beziehungen in der Gesellschaft und die Lebensweise der Menschen wieder.
Im Rahmen der letzten Beiträge haben wir über den Festungs- und Burgbau im Iran und dessen Merkmale berichtet. Diese Gebäudeanlagen hatten vor allen Dingen die Funktion, vor Angreifern zu schützen. Dennoch spiegelte sich in der Innengestaltung dieser Bauwerke Traditionen der jeweiligen Ära wieder.
 Anfangs hatten die menschlichen Siedlungen keine Schutzmauer, doch mit der Zeit baute man eine solche, um sich vor dem Angriff von Feinden und wilden Tieren zu schützen. Je größer eine Ortschaft wurde,desto höher und mächtiger waren diese Schutzmauern. An den Eingängen zur Stadt errichtete man große Tore und die Stadtmauer wurde mit hohen Schutztürmen versehen.  Im Iran hat im Nordwesten im Westen und in Zentraliran Reste von Ortschaften aus dem 3. Jahrtausend vor Christus gefunden, die eine solche Schutzbefestigung aufweisen. Und während der Islamischen Ära wurden an den wichtigsten Verbindungswegen ebenso Festungen mit Festungsmauern erbaut, um Sicherheit für die Karawanen herzustellen. Heute wollen wir zwei solcher Verteidigungsfestungen sogenannte Qul`eh beschreiben.
Donnerstag, 06 Dezember 2012 04:12

Die iranische Architektur und Kultur (Teil 46)

  Wir haben bereits über ein besonderes Bauwerk gesprochen, nämlich die Zitadelle. Wenn eine Zitadelle in der Stadt liegt, nennt sie sich Arg und außerhalb der Stadt wird sie Qul`eh genannt. In den  Festungen außerhalb der Stadt lebten manchmal auch  Persönlichkeiten, Gruppen oder die einfache Bevölkerung.Der „Arg“ – die Stadtzitadelle also - war Verwaltungssitz einer Stadt.
Donnerstag, 06 Dezember 2012 03:56

Die iranische Architektur und Kultur (Teil 45)

 Im letzten Beitrag berichteten wir von den Zitadellen, die in- und außerhalb der Städte erbaut wurden. Bei Angriffen flüchtete die Bevölkerung in diese Burganlagen. Meistens war daher immer für genug   Nahrungsvorräte in diesen Festungen gesorgt. Er musste für den Fall einer mehrmonatigen   Belagerung reichen.Die Zitadellen und Burgen waren von hohen Schutzmauern umgeben.
Donnerstag, 06 Dezember 2012 03:48

Die iranische Architektur und Kultur (Teil 44)

Wir haben über die Bauweise der iranischen Städte in den verschiedenen historischen Epochen gesprochen und sie haben einige Besonderheiten der städtischen Gebäude kennengelernt.
Freitag, 02 November 2012 04:23

Die iranische Architektur und Kultur (Teil 43)

Wir haben ihnen bereits einige Prachtbauten der iranischen Königsdynastien vorgestellt. Die Qadascharendynastie hat relativ lange im Iran geherrscht, d.h. circa 150 Jahre. Sie begann 1779 nach Christus zu herrschen.
Donnerstag, 01 November 2012 13:21

Die iranische Architektur und Kultur (Teil 42)

Die geltenden Umstände und die verschieden sozialen , religiösen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren haben große Wirkung auf die Kunst eines Volkes oder einer Nation gehabt.  Aus diesem Winkel gesehen, fällt uns auf, dass die Kunst in jeder Zeit ihren eigenen Stil hatte. Ein Stil ist die Methode, die einer Kunst eine besondere Prägung verleiht. Die Architektur, Malerei, Literatur, Musik und Dramaturgie jeder Epoche ist mit den Besonderheiten dieser Epoche verknüpft.