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Samstag, 24 Oktober 2015 04:52

Spitzenwerke moderner Malerei kommen aus dem Iran nach Berlin

Außenminister Frank-Walter Steinmeier schaut sich im Tehran Museum of Contemporary Art ein Gemälde von John Hoyland an: Während seines Iran-Besuchs wurde die Vereinbarung über eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz getroffen. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka Außenminister Frank-Walter Steinmeier schaut sich im Tehran Museum of Contemporary Art ein Gemälde von John Hoyland an: Während seines Iran-Besuchs wurde die Vereinbarung über eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz getroffen. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka
Berlin (deutschlandradiokultur.de)  - Nach einer Mitteilung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz wurde mit dem Museum für zeitgenössische Kunst in Teheran eine Absichtserklärung über eine dreimonatige Ausstellung von Spitzenwerken der moderner Malerei in Berlin unterzeichnet.
Die Vereinbarung kam während des Iran-Besuchs von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zustande. Parallel zu den Werken westlicher Künstler soll eine gleiche Anzahl von Bildern iranischer Maler gezeigt werden.

Die während der Schahzeit für das Anfang der 1970er Jahre erbaute Teheraner Museum für zeitgenössische Kunst (TMoCA) angekaufte Sammlung gilt nach Expertenmeinung als eine der größten und wertvollsten Kollektionen westlicher Kunst - vom Impressionismus und Kubismus bis zu Pop Art und Minimal Art mit Werken etwa von Claude Monet, Max Ernst, Wassily Kandinsky, Pablo Picasso, Francis Bacon, Jasper Johns, Andy Warhol und Jackson Pollock. Seit der islamischen Revolution und dem Sturz des Schah-Regimes 1979 wurde sie im Iran nur noch ausschnittsweise gezeigt.

In Berlin soll eine "signifikante Auswahl" dieser Kunstwerke gezeigt werden. Wann und wo, ist noch nicht endgültig entschieden.

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