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Dienstag, 23 Dezember 2014 14:18

Belgisches Gericht fällt Urteil zum Vorteil Irans

Belgisches Gericht fällt Urteil zum Vorteil Irans
Liège/Lüttich (ISNA)  - Mehr als 35 Jahren hat ein juristischer Streit vor einem belgischen Berufungsgericht in Lüttich im Fall historischer iranischer Fundstücke aus Khurvin in Savojbolagh in der Provinz Alborz gedauert, der nun von diesem Gericht zum Vorteil für die iranische Regierung entschieden wurde.

 

 Ein Experte von der Abteilung für Internationales Recht der iranischen Regierung sagte diesbezüglich, dass dieser juristische Erfolg das Ergebnis fortgesetzter Bemühungen von Fachleuten sowie Verantwortlichen der iranischen Organisation für Kulturerbe sowie auch internationaler juristischer Experten und von Verantwortlichen des internationalen juristischen Zentrums in Paris ist.

Mit diesem Urteil können nun wertvolle historische Stücke des iranischen Kulturerbes, die vor vielen Jahren – noch vor der Islamischen Revolution – illegal aus dem Land gebracht wurden, wieder nach Iran zurückgeholt und von der iranischen Kulturerbe Organisation aufbewahrt werden.

Der Wert dieser Stücke ist sehr hoch und sie sind aus historischer und kultureller Sicht einzigartig.

Die Gerichtsakte beläuft sich auf rund 300 Ausgrabungsstücke aus der Zeit von 200 v.Chr. aus dem Gebiet von Khurvin (80 km nordwestlich von Teheran). Im Jahr 1965 wurden sie von einer inzwischen verstorbenen Französin, die 18 Jahre lang in Iran gelebt hat und durch die Ehe mit einem Iraner (Prof. Maleki) die iranische Staatsangehörigkeit besaß, nach und nach außer Landes gebracht.

Nachdem Iran von der Existenz dieser antiken iranischen Fundstücke in einem Museum in der belgischen Stadt Gent erfuhr, begannen seit 1981 die juristischen Bemühungen um deren Rückführung nach Iran, die nun mit Erfolg beschert wurden.

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