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Mittwoch, 28 Mai 2014 14:22

UNESCO: Zerstörungen in Syrien sind mit nichts vergleichbar

Der zum Weltkulturerbe zählenden Basar in der Altstadt der syrischen Metropole Aleppo ist größtenteils zerstört. (Bild: AFP) Der zum Weltkulturerbe zählenden Basar in der Altstadt der syrischen Metropole Aleppo ist größtenteils zerstört. (Bild: AFP)
Paris (dpa/IRIB) - Die Zerstörung des syrischen Kulturerbes durch den Bürgerkrieg übertrifft nach Aussagen von UNESCO-Vertretern die schlimmsten Befürchtungen. Das war das Ergebnis eines mehrtägigen Expertentreffens in Paris.
Weder im Irak noch in Afghanistan, Libyen oder Mali sei die Lage jemals so ernst gewesen. Exemplarisch für die Zerstörungen wurde der zum Weltkulturerbe zählende Basar in der Altstadt der syrischen Metropole Aleppo genannt.

Trotzdem endete das Pariser Treffen nicht in völliger Hoffnungslosigkeit, denn immerhin hätten dort Vertreter der syrischen Regierung und Experten von Nichtregierungsorganisationen mit Zugang zu Rebellengebieten an einem Tisch gesessen. Auch zahlreiche ausländische Kulturexperten hätten bei den von der UN-Kulturorganisation organisierten Gesprächen teilgenommen. Außer dem Schutz der architektonischen Denkmäler und Ausgrabungsstätten war auch der illegale Handel mit Kulturgütern ein Thema der Veranstaltung.

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