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Freitag, 16 Mai 2014 04:43

Ausstellung "200 Jahre iranische Hochzeitskultur" in Teheran

Ausstellung "200 Jahre iranische Hochzeitskultur" in Teheran
Teheran (Tehran Times) - Eine kürzlich unter dem Titel "Asche auf Liebende" in einer Teheraner Gallerie eröffnete Ausstellung zeigt die iranische Hochzeitskultur von der Kadscharenzeit (1783-1924) bis zur Gegenwart.  

Elf Gemälde von Pegah Vaalizadeh und Kupferarbeiten von Shahram Moslemi veranschaulichen die Bedeutung von Hochzeit und Ehe im Wandel der Zeiten. So wurde während der Kadscharenzeit sehr früh geheiratet und mit der Hochzeit wurde vor allem die Familiengründung verbunden. Die Ehepartner kannten sich vor der Hochzeit in der Regel kaum. In der Regierungszeit von Mohammad Reza Pahlavi wurde es dagegen unter westlichem Einfluss zunehmend üblich, dass Paare sich vor der Hochzeit an bestimmten Plätzen wie dem Café Loghanteh oder dem Grand Hotel trafen, um einander kennenzulernen.

Das letzte Bild der Ausstellung zeigt ein Einbahnstrassenschild, das für die Sinn- und Ziellosigkeit von Beziehungen in der Moderne steht. Oberflächliche und unverbindliche voreheliche Kontakte auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien gehören heute zur Normalität, beklagte Vaalizadeh im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ISNA.

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