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Mittwoch, 23 April 2014 14:08

Hörerpostsendung am 20.April 2014

Hörerpostsendung am 20.April 2014
  Bismillaher rahmaner rahim Heute begrüßen wir Sie ganz herzlich zur „Osterausgabe“ der Hörerpostsendung.

 

Haben wir denn auch Osterpost aus unserem Hörerkreis erhalten, Frau Tschupankare?

Aber natürlich, was denken Sie denn von unseren lieben Hörerfreunden, dass sie uns etwa zu Ostern vergessen?

Wenn wir auch in Iran das Osterfest nicht feiern, so sind wir doch als deutsche Redaktion von IRIB auch mit allen deutschen Feiertagen irgendwie verbunden. Das sehen Sie sicher auch so, nicht wahr, Herr Radschabi?

Da haben Sie Recht, Frau Tschupankare, na dann zeigen Sie mal, was im Korb mit der Hörerpost ist, leider sind es sicher keine Ostereier oder Osterhasen.

Ganz genau so ist es. Aber das was drinne ist, ist auch nicht schlecht, denn die Muse der Poesie war wieder einmal rechtzeitig zu Besuch im Allgäu und sie kehrte bei unserem guten Herrn Dieterle ein, damit er zur rechten Zeit einige österliche Verse für unser Team und all die Hörerfreunde von uns zu Papier bringen kann. Und die schnelle E-Mail-Post hat es dann möglich gemacht, dass die Sache hier rechtzeitig ankommt. Hier ist nun das Ergebnis der poetischen Mühen von Helmut Dieterle. Sie dürfen es vorlesen Herr Radschabi.

Na gut, ich bin bereit. Aber vielleicht sollte Herr Mahbod uns erst ein wenig Musik spielen, sozusagen zur Einstimmung.

 

Das Gedicht trägt den Titel:

Zu Ostern für Euch
Ein Viertel des Jahres ist vorbei
Und jedem bringt der Hase ein Ei.
Wer mustergültig brav, dem auch drei !
Faulen, Bösen aber keinerlei !

Kinder freu’n sich auf’s Eiersuchen.
Mutter backte die Osterkuchen,

In Form von Hasen, großen und kleinen,
Gespannt, was werden alle meinen ?

Die Natur ist nun wieder erwacht.
Es blüht in allen Ecken ganz sacht.

Der Winterschlaf ist endlich vorbei
und Lebewesen erwachen neu.

Die Zugvögel sind teils schon zurück
und finden ihr altes Nest zum Glück.

Bald zwitschert’s im Garten, Feld und Hain,
was alle hören und sich sehr freu’n.

Frühlingsgöttin Ostara lädt ein,
sich am Reich des Frühlings zu erfreu’n.

Sie weckte alle die Blümelein,
ob groß, ob bunt oder ob klein.

Auch die Liebe ist wieder erwacht,
Ostara freut’s und die Sonne lacht !

Oh, daß sie immer ewig bliebe,
die Zeit der frischen, jungen Liebe.

 

Nach diesem poetischen Einstieg kommen wir nun zu weiteren Ostergrüßen. Da meldete sich z.B. Herr Dieter Feltes mit der Abbildung eines bunten Eierstraußes in seinem Garten. Dazu schrieb er:

„Auch im Namen meiner Familie wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest!

Viele Grüße sendet Ihnen 
Dieter Feltes“

Und aus Klein Oschersleben kamen die Zeilen:

„Hallo liebes Team der deutschen Redaktion.

Viele liebe Ostergrüße und ein Bild unserer japanischen Zierkirsche übersendet Ihnen Ihr Hörer

 Dieter Buchholz”

Vielen Dank! Leider können wir die schönen Bilder die uns diese Hörerfreunde mitgeschickt haben hier nicht zeigen.

Oh, hier sind sogar Ostergrüße aus Salzburg. Wie könnte es anders sein, haben Günter und Renate Traunfellner zusammen mit den Kindern uns Gesegnete Ostern gewünscht und diese Grüße ihren Empfangsberichten vom März und Anfang April beigefügt und sie nach Berlin geschickt. Bei Traunfellners gibt es keine Empfangsprobleme und nur SINPO- Traumwerte von 5.

Bei Herrn Hessenbruchs Empfangsberichten im März finden wir zwar keine solchen  Traumwerte bei den SINPO  aber zumeist Werte von 4 und 3, das hat sich auch nach der Frequenzumstellung nicht geändert.

Seinen täglichen Berichten für den März fügte er die Zeilen bei:

„Guten Tag, liebe Damen und Herren, ich wünsche Ihnen einen schönen, sonnigen Frühling.

Mit Gruß aus Remscheid, Ihr Heinz Günter Hessenbruch“

Ja, den wünschen wir Ihnen Herr Hessenbruch und allen in unsrer heutigen Runde auch. Aber der April macht ja bekanntlich was er will und da sind wir vor Überraschungen nicht sicher.

 

Gesegnete Ostern wünschte uns auch Bernd Seiser und hängte seinen Wünschen noch eine Bitte an:

„Liebe Freundinnen und Freunde der Kurzwelle, 

gerne sende ich Euch und Ihnen nochmals eine Info über unser 33. überregionales DX-Treffen am 10. Mai in Ottenau mit der Bitte um eine Erinnerung an dieses Hörertreffen in Eurer Hörerpost- oder DX-Sendung. 

Frohe und gesegnete Ostern wünscht Euch und Ihnen allen,
Bernd Seiser.“

Also allen von Ihnen, die es bisher noch nicht notiert haben, hier noch einmal zum Mitschreiben folgende Information:
Das alljährliche Ottenauer Hörertreffen findet dieses Jahr am 10. Mai statt und zwar zum 33. Mal. Für weitere Fragen steht Ihnen Bernd Seiser sicher gerne zur Verfügung.  Sie können sich bei ihm über die Telefonnummer

Telefon 0(049) 7225-981213    oder die email-Adresse:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

melden.

 


Aus dem hohen Norden, nämlich aus Mecklenburg-Vorpommern meldete sich Hans-Joachim Pellin mit Empfangsbericht vom 28.März und einer aktuellen Frage, die wir gleich vorlesen wollen.

„Hallo, heute wieder einmal einen Empfangsbericht von mir.

Ich hoffe, er ist korrekt und für eine QSL-Karte ausreichend.

Ich habe heute auch eine Frage. Es nähert sich bei uns das Osterfest, wird das Osterfest im Iran ebenfalls gefeiert, oder ist es nicht so populär wie bei uns. Meiner Ansicht nach hat es bei uns den religiösen Charakter eigentlich verloren und wird doch größtenteils als Fest zum Frühjahrsbeginn gefeiert. Dies ist meine Meinung zum Osterfest, ich bin mir gewiss, es wird auch andere Meinungen zur Bedeutung des Osterfestes geben.

Herzliche Grüße Hans-Joachim Pellin“

Danke Herr Pellin für Ihre Post, die uns vom IRIB-Büro in Berlin zugescannt wurde. Wie Sie ja schon gehört haben, wird hier bei uns in Iran das Osterfest nicht gefeiert, d.h. nur von Iranern, die der christlichen Minderheit angehören. Die christliche Minderheit in Iran wird zumeist von armenisch-apostolischen Christen gebildet.

Im Newsletter der Deutschen Botschaft in Teheran vom März 2014, der auch unserer Radiostation regelmäßig zugesendet wird, wird zwischen Ostern und dem iranischen Neujahrsfest Nowruz eine Verbindung hergestellt:

Ostern ist ein religiöses Fest, an dem Christen die Auferstehung Jesu Christi feiern. Das christliche Osterfest greift aber auch auf viele vor-christliche Bräuche zurück und ist gleichzeitig ein Anlass, um das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings zu feiern. Insofern ist es nicht überraschend, dass es viele Parallelen zum iranischen Nowruz-Fest gibt: Ostern beginnt vielerorts mit einem großen „Osterfeuer“ und auch bunt bemalte Eier spielen eine Rolle. Sie liegen allerdings nicht als Teil der „Haft Sin“ auf dem Tisch, sondern werden vom „Osterhasen“ versteckt: Kinder dürfen dann auf „Ostereiersuche“ gehen. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen in Hasen- oder Lammform. Dieses Jahr fällt Ostern auf den 20. April.

Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt, liebe Hörerfreunde, warum das Osterfest jedes Jahr einen anderen Termin hat? Sicher wissen Sie, dass dieses Fest nach jedem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird. 

Und das wurde auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 n. Chr. festgelegt . 

Aber was sind die Gründe dafür?

In einer Internetinformation fand sich die folgende Begründung (für die man sich allerdings Bestätigungen oder Widerspruch wünschte):

Dies hängt damit zusammen, dass man vermeiden wollte, dass am Karfreitag eine Sonnenfinsternis stattfinden könnte, diese wurde ja in der Vergangenheit mit Angst, Weltuntergang und der Finsternis assoziiert. Durch die Definition von Ostern »spätestens eine Woche nach Vollmond« konnte dies ausgeschlossen werden, denn eine Sonnenfinsternis kann nur an einem Neumonddatum stattfinden, ebenso wie eine Mondfinsternis nur an einem Vollmonddatum möglich ist.

Das Osterfest wird also seit dieser Zeit zwischen dem 22. März unddem 25. April eines Jahres gefeiert.

Bei einem unserer Hörerfreunde wird es in diesem Jahr nicht viel Zeit zum Ostereiersuchen geben Herr Radschabi, denn bei Uwe Riemenschneider und seiner Frau heißt die Devise Kofferpacken! Übermorgen geht es los.

Aber wohin den Frau Tschupankare?

Hier in dieser E-Mail können Sie es lesen:

„Unsere Reise in den Iran findet vom 22. April bis 3. Mai statt. Sie nennt sich „Ein Hauch von Persien“. Sie beginnt in Teheran, geht über Kaschan nach Isfahan, wo 3 Tage geplant sind. Weiter geht es über Yazd nach Schiraz, wo wir noch 3 Tage zur individuellen Verfügung haben.

Von dort aus erfolgt der Rückflug nach Teheran und die Heimreise.

Für die Einladung, IRIB zu besuchen, bedanke ich mich ganz herzlich. Wenn es die Zeit im Reiseprogramm erlaubt, werde ich vorbeischauen.

Viele Grüße Uwe Riemenschneider“


Da können wir ja nur noch gute Reise wünschen. Sie, liebe Hörerfreunde, schließen sich uns da sicher an, denn wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!

Und wir freuen uns heute schon auf einen Reisebericht, irgendwann in naher Zukunft. Und wir wünschen uns, dass diese Reise der Riemenschneiders auch für so manchen unter Ihnen im Hörerkreis ein Vorbild sein wird – Inshallah!

Unser Bruder im Islam, der Frank Luqman Bresonik war in der Zwischenzeit auch verreist, wenn auch nicht so weit. Aber mit seiner Ansichtskarte von Zürich, die er direkt nach Teheran adressiert hat, zeigt er uns, dass er immer auch an uns denkt, wenn er mal unterwegs ist. Leider ist kein Datum ersichtlich, dafür haben wir in der Redaktion aber einen Blick auf die schöne Altstadt, den Limmat Fluss und den Zürichsee bekommen. Über die Hintergründe seiner Reise schrieb Frank Luqman:

„Bismillah-ir-rahman-ir-rahim!

Liebe Brüder und Schwestern im Iran! Viele Grüße von meiner Schweizreise! Gestern nahm ich an der Hochzeit meines Schweizer Freundes teil. Heute besuche ich inshallah eine Moschee, ein Museum und Zürich. Bis bald Euer Gladbecker Frank Luqman.“

Vielen Dank Herr Bresonik für Ihre Mühe und Freundschaft zu unserem Sender und für die Bereicherung unserer Hörerpostsendungen.

Vom Reisen kann unser Hörerfreund Volker Willschrey immer viel erzählen, denn er kommt gut herum in der Welt. Wenn dadurch das Radiohören leidet, ist das kein Wunder. Wodurch die Benachteiligung des Hobbys diesmal verursacht wurde, dass lassen wir ihn lieber selbst erzählen:

Dillingen, 11. April 2014
„Liebe Freunde von IRIB,
in den letzten Wochen war es nicht immer so einfach, meinem Radiohobby nachzugehen. Vom 24. bis 31. März war ich zu einem Kur-Urlaub in Marianske Lazne (Marienbad), einem Kurort in der Tschechischen Republik. Ich hatte zwar ein fantastisches Hotel, aber dessen Stahlbetonmauern machten einen Empfang auf Kurzwelle so gut wie unmöglich. So musste ich abwarten, bis ich wieder zu Hause war, um IRIB auch nach der Umstellung auf Sommerzeit zu hören.
Als Ergebnis habe ich 10 Empfangsberichte beigefügt. Leider ist der Empfang der Morgensendung auf Kurzwelle so gut wie unmöglich, da das Signal zu schwach durchkommt. Bei der Abendsendung ist das bisher noch kein Problem gewesen. Morgens musste ich also wohl oder übel auf Internet hören.

Über meinen Aufenthalt in Marienbad habe ich einen Reisebericht geschrieben (versehen mit vielen Fotos), den ich beifüge.“
Schönen Dank Herr Willschrey, wir hoffen diesen Reisebericht von Ihnen zu einer anderen Gelegenheit noch einmal näher zu beleuchten.

Heute wollen wir aber bei „Wir und unsere Hörer“ noch über ein anderes freudiges Ereignis berichten, denn heute ist bei uns in Iran Mutter- und Frauentag. Und auch der Geburtstag von Imam Chomeini, dem Gründer der Islamischen Republik Iran, der nach islamisch-arabischem Kalender am gleichen Tag wie die hoch verehrte Prophetentochter geboren wurde. 

Deshalb an dieser Stelle nun zuerst unser heutiges Musikstück

Heute ist also bei uns in Iran der große Festtag für Mütter und Frauen, der seit Gründung der Islamischen Republik Iran am Tage der Geburt von Hazrate Fatemeh, der geehrten und geliebten Tochter des Propheten des Islams, gefeiert wird. Bei Ihnen in Deutschland wird der Muttertag ja erst in 3 Wochen gefeiert. Im Jahr 2012 waren sich aber der iranische Mutter- und Frauentag und der deutsche Muttertag sehr nahe, das heißt mit einem Tag Abstand. Jetzt aber rücken diese beiden Festtage mit jedem Jahr wieder weiter auseinander, was an den kürzeren Monaten und dadurch kürzeren Jahren des arabischen Mondkalenders liegt.

In Iran gedenkt man also nicht nur den Müttern, sondern allen Frauen an diesem wichtigen Tag. Es gibt viele private oder öffentliche Veranstaltungen, bei denen nicht nur Frauen zusammen kommen um zu feiern. Auch Männer loben und preisen die Prophetentochter und feiern den Tag ihrer Geburt in eigenen Veranstaltungen. Die Beschenkung der Frauen und Mütter an diesem Tag ist ähnlich wie in Deutschland oder anderswo, wo Mütter und Frauen an einem besonderen Tag des Jahres geehrt werden.

Die einzige Tochter des Propheten von seiner Frau Chadidscha, Hazrate Zahra (AS) wurde also am 20. Tag des arabischen Monats Jamadi al-Thani geboren. Von den Muslimen im Iran wird sie als die beste und wichtigste Frau und eine der wichtigsten islamischen Persönlichkeiten verehrt. Ihr Vater,der Prophet Mohammad –s.a.- hat einmal gesagt: "Fatima ist ein Teil von mir, und wer sie ärgert, verärgert mich, und wer sie glücklich macht, der macht mich ebenfalls glücklich."

Und gemäß einer Überlieferung bestimmte ALLAH ihren Namen mit "Fatima" und Prophet Mohammad –s.a.- erklärte, ihr Name bedeute, dass sie und ihre Anhänger vom Bösen ferngehalten werden und vor der Hölle.

 

Das Leben und Wirken der Prophetentochter war für die iranischen Frauen schon vor und während der Islamischen Revolution Vorbild. Ihr Kampf gegen den unrechtmäßigen Nachfolger Ihres Vaters stärkte die revolutionären Frauen in Iran beim Kampf gegen das despote Schahregime.

Aus unseren Sendungen kennen Sie liebe Hörerfreunde ja auch schon unsere Beiträge, die sich mit den islamischen Wertmaßstäben beschäftigen. Eine der Zuschriften in unserer Hörerpostmappe bezieht sich darauf:

„Sehr geehrte Leitung der Hörerecke am Sonntag,  

zunächst möchte ich Ihnen allen in der Redaktion schöne

Osterfeiertage 2014 wünschen, auch wenn Sie sie im Iran

wohl anders begehen.

Sehr gut hat mir Ihre letzte Sendung "Islamischer Lebens-

stil" gefallen, die ich auf Ihrer Webseite kurz nachlesen 

konnte, selbst wenn ich sie nicht auf Sendung hören konnte.

Besonders gut gefiel mir in dem Artikel die Meinung von

Ajatollah Khamenei, der vor blinder Nachahmung west-

licher Verhaltensmuster warnt. Er warnt vor der Nachahmung,

der anderen Völkern Lebensstil, Lebensweisen und Lebens-

weg aufzwingt. Für ihn ist die westliche Kultur eine agressive

Kultur, die andere Kulturen vernichtet. Auch wurden Sprache

und Schrift verändert.

Für Ajatollah Khamenei ist die westliche Zivilisation gewalt-

same Bevormundung.

Kommentar von mir: Er hat ohne Zweifel recht. Man denke da

nur an die westliche Konsumgüterwerbung und die Kriege,

die von Deutschland und der USA ausgingen. 

Deshalb im Sinne der deutsch-iranischen Völkerverständigung

mit lieben Grüssen nach Theran

Andreas Pawelczyk, Mannheim“

Vielen Dank für Ihren Beitrag zu unserer heutigen Hörerpostsendug Herr Pawelczyk. Wir freuen uns, dass die Botschaften von IRIB gehört werden und ein Echo finden. Damit werden Ziel und Sinn unserer Aufgabe hier beim Funk in Deutsch von IRIB erfüllt.

Da heute hier in Iran, wie schon berichtet, nicht nur der Geburtstag der geehrten Prophetentochter gefeiert wird, sondern auch der Geburtstag Imam Chomeinis, möchten wir Worte Imam Chomeinis zitieren, die in einem Artikel auf der Internetplattform shia.de über die Stellung der Frauen im Islam veröffentlicht wurden:

„Die Frau muss die gleichen Rechte haben wie der Mann. Der Islam betont die Gleichheit zwischen Mann und Frau. Er gibt beiden das Recht, über die Geschicke zu entscheiden und von sämtlichen Freiheiten Gebrauch machen zu können. Der Islam versah die Frauen mit Macht, er hat sie den Männern gleichgestellt, so dass diese gleichberechtigt sind wie diese. Allerdings betrifft eine Reihe von Anordnungen speziell die Frau, da sie für diese günstig sind und nicht etwa, weil der Islam zwischen Frau und Mann einen diskriminierenden Unterschied setzt. Hinsichtlich der menschlichen Rechte gibt es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, denn beide sind Menschen. Und die Frau hat, ebenso wie der Mann, das Recht, Einfluss auf ihr Geschick nehmen zu können.“

Zur Stellung der Frau während der Schah-Zeit äußerte er sich folgendermaßen:

„Wir möchten, dass die Frauen den höchsten Status der Menschlichkeit erreichen. Sie müssen ihr eigenes Geschick selbst bestimmen können! In der (vergangenen) Epoche der Unterdrückung und des Jochs trachtete man danach, unsere kampfesmutigen Frauen umzuformen. Gott ließ dieses jedoch nicht zu.

Sie wollten damals unsere Frauen wie ‘Leckerbissen', wie Ware handhaben, jedoch der Islam gab den Frauen wie den Männern das Recht auf Einflussnahme in allen Bereichen, ebenso wie die Männer in allen Angelegenheiten Einfluss nehmen. Allein durch die Hand des Mannes wird der Iran nicht aufgebaut werden können, Männer und Frauen müssen gemeinsam diese Verwüstung beheben und das Land in ein blühendes verwandeln!“

Imam Chomeini hat auch gesagt:

Die Frau erzieht den Menschen und Heil oder auch Unheil eines Landes hängen von der Frau ab.

Solange in einer Gesellschaft die Frau nur dem Genuss des Mannes dient, müssen wir Männer uns alle schämen.

 

Es war ein schönes Zusammentreffen von freudigen Ereignissen am heutigen Tag und die Hörerpostsendung hat dadurch dieses Mal einen ganz besonderen feierlichen Glanz bekommen, nicht zuletzt wegen Ihrer Beiträge liebe Hörerfreunde. Und weil wir unser zusammentreffen am heutigen Sonntag mit einem Gedicht begonnen haben, wollen wir es auch mit einem Gedicht ausklingen lassen.

Wir verabschieden uns somit für heute von Ihnen allen bei unserem kleinen Hörertreff, wünschen Ihnen weiterhin eine gute Zeit. Bleiben Sie gesund oder werden Sie gesund bis zu unserem nächsten Stelldichein.

Und hier nun das Gedicht, dessen Autorin bzw. Autoren wir nicht kennen:

 

Oh Fatima Zahraa

Oh Fatimah Zahraa,
du edelste aller Frauen,
keiner, der mit mir
blutsverwandt
kann in meinem Herzen
erreichen deinen
hohen Stand.

Oh Fatimah Zahraa,
du Zierde des Islam,
hervorgehoben
durch den Einen,
oh Mutter der
nachfolgenden 
edlen Reinen,
Du bist es, 
oh Fatimah Zahraa,
in der sich alle 
guten Dinge vereinen.

Oh Fatimah Zahraa,
du Beispiel an
Tapferkeit und Mut,
Durch
dein leuchtend
erstrahlendes Licht
haben wir noch heute
für den Islam
die richtige Sicht.

Oh Fatimah Zahraa,
du edelste Blume aus 
den ewigen Gärten;
In den Herzen der 
Muslime lebst du
weiter fort
und niemand kann dich
verbannen von
diesem Ort.

 

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