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Montag, 21 April 2014 05:37

"Nacht der deutschen Dichtung" in Teheran

"Nacht der deutschen Dichtung" in Teheran
Teheran (Tehran Times) - Unter dem Motto "Nacht der deutschen Dichtung" lud das iranische Literaturmagazin "Bokhara" am vergangenen Mittwoch in die Räumlichkeiten der Mahmud-Afshar-Stiftung ein.

Prominentester  Referent der Veranstaltung war der international bekannte iranische Schriftsteller Mahmud Dowlatabadi. In seinem Vortrag stellte er das von Ali Ghazanfari übersetzte Werk "Deutsche Dichtung von ihrem Beginn bis zur Gegenwart" vor. Dieses enthält eine Auswahl deutscher Poesie von den "Merseburger Zaubersprüchen" aus dem 9. oder 10. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Gedichten. Dowlatabadi bezeichnete das Buch als eine wichtige Informationsquelle für alle an der deutschen Dichtung Interessierte. Darüber hinaus, so Dowlatabadi, vermittelt es interessante Einblicke in die deutsche Kultur.

Der Kulturattaché der deutschen Botschaft, Otto Graf, würdigte die Sammlung von Gedichten ebenfalls als einen wichtigen Zugang zur deutschen Literatur und Kultur. Bedauerlicherweise, sagte er, genießt die Dichtung in Deutschland nicht eine so hohe Wertschätzung wie im Iran.

Der Geschäftsführer der Zeitschrift "Bokhara", Ali Dehbashi, informierte über Ali Ghazanfaris gesamtes übersetzerisches Werk, das unter anderem Übertragungen von Gedichten von Hafez, Saadi und Rumi ins Deutsche umfaßt.

Ghazanfari selbst ergänzte abschließend die vorherigen Ausführungen durch eine Schilderung seiner Auswahlkriterien für diese Gedichtsammlung und des übersetzerischen Arbeisprozesses.   

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