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Freitag, 14 März 2014 08:29

Freiburgs Oberbürgermeister reist nach Isfahan

Ein Straßenschild der Isfahanallee in Freiburg weist auf die einzige deutsch-iranische Städtepartnerschaft hin.  (Foto: dpa) Ein Straßenschild der Isfahanallee in Freiburg weist auf die einzige deutsch-iranische Städtepartnerschaft hin. (Foto: dpa)
Freiburg (Badische Zeitung/IRIB) - Nachdem die EU die Sanktionen gegen den Iran gelockert hat, will Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon im Oktober mit einer Delegation die Partnerstadt Isfahan besuchen.

Er soll bei seiner Reise von einer Delegation, der auch Stadträte angehören, begleitet werden, meldete die Badische Zeitung am Freitag.

Seit 2005 lag die 2000 besiegelte Städtepartnerschaft auf offizieller Ebene auf Eis. Als der damals neu gewählte iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung die israelische Politik verurteile, sagte Salomon damals seine geplante Reise kurzfristig ab. Danach gab es keine Besuche von Politikern mehr.

Freiburg ist die einzige deutsche Stadt, die eine Partnerschaft mit einer iranischen Stadt unterhält.

Im April wird unterdessen auch die 24. Gruppe Freiburger Bürger in die iranische 1,75-Millionen-Stadt aufbrechen. Da die Nachfrage so groß war, folgt kurz darauf eine weitere, und schon für den Herbst ist eine dritte Bürgerreise geplant.

Bereits am kommenden Donnerstag wird eine Gruppe aus Isfahan in Freiburg erwartet.
Dass die Rathausspitze nach Isfahan fliegen will, habe sie alleine entschieden, Ratschläge aus dem Auswärtigen Amt habe es nicht gegeben, sagt Günter Burger, Leiter des städtischen Referats für internationale Kontakte. Im Auswärtigen Amt habe man die Städtepartnerschaft stets begrüßt. Auslöser für Salomons Entscheidung, nun zu reisen, sei gewesen, dass die EU nach der Wahl des neuen Präsidenten Hassan Rohani, das Embargo gelockert habe.

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