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Freitag, 08 August 2014 14:18

Einigung auf Einheitsregierung in Afghanistan

Präsidentschaftskandidat Abdullah, US-Außenminister Kerry: Angebliche Einigung Präsidentschaftskandidat Abdullah, US-Außenminister Kerry: Angebliche Einigung
Kabul (nd/IRIB) - Nach wochenlangem Streit haben sich die Kontrahenten bei der Präsidentschaftswahl in Afghanistan unter Vermittlung von US-Außenminister John Kerry, auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung geeinigt.
Sein Rivale Aschraf Ghani und er hätten eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, erklärte Präsidentschaftskandidat Abdullah Abdullah am Freitag in Kabul. Zuvor war Kerry nach Kabul gereist, um eine Einigung herbeizuführen. Gemäß der schriftlichen Vereinbarung soll unabhängig vom noch ausstehenden Endergebnis der Präsidentschaftswahl von Mitte Juni eine Regierung der nationalen Einheit gebildet werden. Beide rivalisierenden Kandidaten verpflichteten sich zur Zusammenarbeit. Die Einigung bedeute einen weiteren Schritt auf dem Weg zur nationalen Einheit und bedeute »Hoffnung für eine bessere Zukunft für das afghanische Volk«, erklärte Abdullah. Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt hatte Ex-Außenminister Abdullah geltend gemacht, dass sein Rivale, der frühere Finanzminister Ghani, die Abstimmung durch Fälschungen »im industriellen Ausmaß« gewonnen habe. Unter Kerrys Vermittlung hatten sich Abdullah und Ghani im vergangenen Monat auf eine vollständige Neuauszählung der 8.1 Millionen Stimmen der Stichwahl geeinigt. Beide Kandidaten hatten zugesagt, das Ergebnis dann zu akzeptieren.

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