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Sonntag, 11 August 2013 03:44

Peter Kohl fordert seinen Vater zur Klarstellung der Türken-Pläne auf

Viele Türken fühlten sich von den Äußerungen Helmut Kohls ausgegrenzt, sagt sein Sohn Peter Kohl.  Bild: reuters Viele Türken fühlten sich von den Äußerungen Helmut Kohls ausgegrenzt, sagt sein Sohn Peter Kohl. Bild: reuters
Stuttgart/Deutsch Türkische Nachrichten/IRIB)- Gut zwei Wochen nach den umstrittenen Äußerungen seines Vaters zu den Türken-Plänen aus dem Jahr 1982 hat sich der 47-jährige Unternehmer Peter Kohl, der seit 13 Jahren mit der türkischen Industriellentochter Elif Sözen verheiratet ist, zu Wort gemeldet.
Deutlich distanziert er sich von der Ausländerpolitik seines Vaters, Alt-Bundeskanzlers, Helmut Kohl. Auch das jetzige Schweigen von Kohl Senior kann er nicht nachvollziehen. „Viele Türken fühlen sich durch solche Äußerungen ausgegrenzt. Das verbittert sie“, so Peter Kohl im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Er selbst teile ganz und gar nicht die Einstellung hinter den alten Äußerungen seines Vaters. Der parteilose Peter Kohl appelliert an die CDU "die heutigen Realitäten anzuerkennen, dass die Türkei einer der wichtigsten Zukunftspartner für Deutschland ist.“ Immerhin: Sein Vater habe später den Beitrag der Türken für den Aufbau Deutschlands durchaus zu würdigen gewusst. Auch privat habe er sich auf Grund der Verbindung zu Elif Sözen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Die Politik habe die Lage jedoch jahrzehntelang falsch eingeschätzt. Wichtig sei heute eine enge Partnerschaft mit der Türkei, die auch wirtschaftlich eine „große Chance für Deutschland“ bedeute.

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