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Donnerstag, 07 März 2013 12:21

Schimon Peres setzt EU unter Druck

Schimon Peres setzt EU unter Druck
Brüssel (IRIB/dpa) - Israels Präsident Schimon Peres hat die EU demonstrativ darauf gedrängt, die libanesische Widerstandsbewegung Hisbollah offiziell als Terrororganisation einzustufen.

«Wenn man keine Maßnahmen gegen sie (Hisbollah) ergreift, dann könnte sie denken, dass sie so weitermachen darf», sagte Peres am Donnerstag in Brüssel nach einem Gespräch mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. «Es gibt keinen neutralen Weg: Entweder man schließt sie aus oder man erlaubt sie.» Barroso sagte, die Ermittlungen müssten «zeigen, ob wir später politische Schritte und Entscheidungen ergreifen sollten». Dies sei Sache der EU-Regierungen. Wenn man die Täter kenne, könne man die Aufnahme in die europäische "Terrorliste" «prüfen». Peres behauptete, die Hisbollah sei für 20 Anschläge in Europa verantwortlich. Bulgariens Regierung beschuldigt die Hisbollah, im Juli vergangenen Jahres in Burgas unter anderem fünf israelische Touristen ermordet zu haben. «Ich weiß, dass Europa nicht die Absicht hat, Terror zu erlauben», sagte Peres. «Ich denke, sie (die Hisbollah) sollte gestoppt werden, denn Terror ist Terror.»

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