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Samstag, 26 Dezember 2015 06:40

New York Times: 2700 ungenehmigte Durchsuchungen der Wohnungen und Moscheen der Muslime durch die französische Polizei

New York Times: 2700 ungenehmigte Durchsuchungen der Wohnungen und Moscheen der Muslime  durch die französische Polizei
New York (qudsonline.ir) – Nach den Terroranschlägen vom 13. November in Paris und das Ausrufen von Ausnahmezustand in ganz Frankreich hat die Polizei 2.700 ungenehmigte Haus-und Moscheedurchsuchungen durchgeführt, was zur Spannung zwischen den Muslimen und der Regierung gesorgt hat.
 Wie die New York Times berichtete, wurden bei diesen Durchsuchungen hunderte Menschen verhaftet. Der Sprecher einer der aktiven Gruppen gegen Islamfeindlichkeit in Frankreich, Yasser Levoti, sagte diesbezüglich: Die muslimische Minderheit in Frankreich hat das Gefühl, dass sie wie der Feind behandelt werden. Sie fürchtet sich vor der Regierung. Die muslimischen Anführer in Frankreich, so die New York Times weiter, gaben an, dass die Polizei auf einer brutalen und ungerechten Weise mit den Muslimen umgeht, was wiederum zu Spannungen zwischen der muslimischen Gesellschaft und der Regierung geführt hat. Einem Beschluss des französischen Parlaments zufolge wird der Ausnahmezustand bis zum 26. Februar 2016 fortdauern, und die französischen Gesetzgeber werden dann über den Fortbestand oder Beendigung dieses Ausnahmezustandes entscheiden. Am 13. November war Paris Schauplatz von zwei Selbstmordanschlägen und sechs Schießereien, die fast 130 Tote und über 350 Verwundete hinterließen.

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