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Freitag, 17 Juli 2015 05:20

Deutscher Präsident ruft zu mehr Vertrauen unter Religionen auf

Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue in Berlin. Foto: dpa Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue in Berlin. Foto: dpa
Berlin (dradio.de/IRIB) - In seiner Grußbotschaft zum Ende des Fastenmonats Ramadan hat der deutsche Präsident, Joachim Gauck, zu mehr Vertrauen zwischen den Religionen aufgerufen.

 

„Gerade in diesen Zeiten, in denen wir konfrontiert sind mit Krieg und Gewalt werden wir uns an unserer Fähigkeit messen lassen müssen, wie wir das Vertrauen zwischen Angehörigen verschiedener Religionen vertiefen können und wie wir das gegenseitige Verständnis fördern“, heißt es in der am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Grußbotschaft.

Auch er fühle sich dem Gedanken des Ramadan verbunden, betonte das Staatsoberhaupt. Es sei der „Festmonat der Freude, des Gebets und der Nächstenliebe“.

Leitgedanke für eine gute gemeinsame Zukunft sollte der Wunsch nach einem respektvollen und friedlichen Zusammenleben sein, fügte Gauck hinzu.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Mazyek, erkennt nach eigenen Worten Zeichen einer Annäherung zwischen den Religionen. So hätten viele Nicht-Muslime an Veranstaltungen zum Fastenbrechen teilgenommen.

Morgen ist das Fest des Fastenbrechens, mit dem der Ramadan endet.

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