Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Donnerstag, 26 Februar 2015 16:33

Scharfe Kritik am neuen Islamgesetzt in Österreich

Mehmet Görmez Mehmet Görmez
Wien/Ankara (APA/IRIB)- Der Vorsitzende des türkischen Amtes für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet) , Mehmet Görmez, hat scharfe Kritik am neuen Islamgesetzt in Österreich geübt.
Görmez sagte, man blickt mit Sorge auf Österreichs neue Islamgesetzgebung. Statt die seit 1912 bestehende Regelung in die Gegenwart zu holen, werfe die Regierung die Gesellschaft jetzt um 100 Jahre zurück. An diesem Mittwoch stand das Thema nun auf der Tagesordnung der 61. Nationalratssitzung. Das neue Islamgesetz der rot-schwarzen Regierung in Wien passierte am Nachmittag das Parlament. Österreich verbietet damit die Finanzierung muslimischer Vereine und Moscheen aus dem Ausland. Dem Beschluss des neuen Islamgesetzes war am Mittwoch im Parlament eine heftige Debatte vorausgegangen. Kritik an der Gesetzesvorlage der Bundesregierung kam von allen Oppositionsparteien, insbesondere von den Grünen und der FPÖ. Obwohl die Grünen grundsätzlich eine Neuregelung des Gesetzes gutheißen, stimmten sie am Mittwoch gegen die Novelle. Im Dezember 2014 wurde es bereits im Ministerrat beschlossen.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren