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Sonntag, 11 Januar 2015 04:33

Massenproteste gegen Islamophobie in Deutschland

Mehrere zehntausend Menschen beteiligten sich am Samstag vor der Dresdener Frauenkirche an der Kundgebung unter dem Motto „Für Dresden, für Sachsen - für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“. Mehrere zehntausend Menschen beteiligten sich am Samstag vor der Dresdener Frauenkirche an der Kundgebung unter dem Motto „Für Dresden, für Sachsen - für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“.
Dresden (dpa/IRIB) - Zehntausende Menschen sind in Dresden einem Aufruf der sächsischen Landesregierung zur Teilnahme an einer Kundgebung für Weltoffenheit und Mitmenschlichkeit gefolgt.
Nach Angaben der Veranstalter versammelten sich vor der Frauenkirche gestern Nachmittag 35.000 Bürger. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf. Zu der Demonstration aufgerufen hatten Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Oberbürgermeisterin Helma Orosz (beide CDU) . Kirchen, Verbände und Kulturinitiativen unterstützen sie. Die Kundgebung vor der Frauenkirche richtete sich gegen die islamfeindlichen Pegida-Demonstrationen, an denen montäglich in Dresden seit Mitte Oktober 2014 tausende Menschen teilnehmen. Zuletzt nahmen daran nach Schätzungen der Polizei rund 18.000 Menschen teil. Zahlreiche Politiker haben die Kundgebungen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) scharf kritisiert. Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel sagte in Hamburg, die Aufforderung in ihrer Neujahrsansprache, sich den PEGIDA-Demonstrationen nicht anzuschließen, sei weiter gültig. Es besteht die Sorge, dass PEGIDA durch das terroristische Attentat auf die französische Zeitung „Charlie Hebdo“ weiteren Zulauf bekommt.

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