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Dienstag, 21 Oktober 2014 09:31

Deutschland: Imam nach TV-Auftritt aus Moschee rausgeschmissen

(© Screenshot ARD) Günther Jauch-Show (© Screenshot ARD) Günther Jauch-Show
Berlin/Wien (tv.heute.at) - Mit dem Hintergrund der Gräueltaten der Terrorgruppe ISIS lud Günther Jauch am Sonntag, 28. September, den islamischen Prediger Abdul Adhim Kamouss in seine Talkshow zum Thema "Gewalt im Namen Allahs - Wie denken unsere Muslime?" ein.
Dort redete sich dieser aber so in Rage, dass er die anderen Sendungsteilnehmer vor den Kopf stieß. Nun zog die al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln die Konsequenzen und feuerte den Imam. Die Sendung mit dem marokkanisch-stämmigen Prediger Abdul Adhim Kamouss sorgte lange Zeit für Gesprächsstoff. Abdul hatte mit seiner Weltsicht polarisiert, er hatte die anderen Talk-Gäste wiederholt unterbrochen und war Günther Jauch sowie dem Publikum Alles in Allem auf die Nerven gegangen. Seine Anhänger waren begeistert von seinem Auftritt, doch seine Heimatgemeinde sah das anders. Die Moscheeleitung verlangte, dass er sich nicht mehr auf diese Weise in der Öffentlichkeit zeige. Abdul Adhim Kamouss lehnte ab, und er wurde vor die Türe gesetzt. "Der Vorstand der Al-Nur Moschee hat entschieden, mir ihre Plattform für den Sonntagsunterricht nicht mehr zur Verfügung zu stellen", postete Kamouss auf seiner Facebook-Seite.

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