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Sonntag, 05 Oktober 2014 04:12

Österreich: Neues Islamgesetz untersagt Finanzierung aus dem Ausland

Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (re.) und Außenminister Sebastian Kurz (li.) Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (re.) und Außenminister Sebastian Kurz (li.)
Wien (tt/IRIB) – Medien in Österreich haben über ein neues Islamgesetz berichtet, wonach Finanzierung islamischer Einrichtungen in Österreich aus dem Ausland untersagt werden sollen.
Wie die "Tiroler Tageszeitung online" am Donnerstag berichtete, sind von dieser Maßnahme auch Imame betroffen, "die im Rahmen ihres türkischen Dienstverhältnisses in Österreich tätig sind." Wie es weiter dazu heißt, soll mit der Regelung „Einflussnahme aus dem Ausland“ bestmöglich verhindert werden." Der laufende Betrieb einer Religionsgesellschaft müsse künftig aus dem Inland finanziert werden. Eine einmalige Zuwendung aus dem Ausland wie etwa eine Erbschaft sei grundsätzlich nicht ausgeschlossen, erklärte Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz mit Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) am Donnerstag. In Wien. Demnach müsse dann die Verwaltung dieses Vermögens aber im Inland erfolgen. Auch „lebende Subventionen“ seien von der Regelung umfasst, also auch Imame. Derzeit gebe es rund 300 Imame in Österreich, etwa 65 davon sind Angestellte aus der Türkei, erläuterte Kurz auf Nachfrage. Diese könnten laut Gesetz in Zukunft so nicht mehr in Österreich tätig sein.

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