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Sonntag, 28 September 2014 03:35

Polizei wirbt in Emder Moschee um Nachwuchs

Kennen sich und arbeiten zusammen: Stephan Broja von der Emder Polizei, Imam Muhammet Yilmaz, Polizist Christoph Esper und Gemeindemitglied Mikail Kibar im Gebetsraum der Muslimischen Gemeinde Emden. Kennen sich und arbeiten zusammen: Stephan Broja von der Emder Polizei, Imam Muhammet Yilmaz, Polizist Christoph Esper und Gemeindemitglied Mikail Kibar im Gebetsraum der Muslimischen Gemeinde Emden.
Von Maren Stritzke - Junge Frauen und Männer mit ausländischen Wurzeln können sich am 3.
Oktober informieren. Die türkisch-islamische Gemeinde lädt nächsten Freitag zu einem Tag der offenen Tür ein. Der Imam distanzierte sich am Freitag in einem Pressegespräch von der Terrororganisation IS. Emden- Die Polizeiinspektion Leer/Emden geht in Ostfrieslands einziger Moschee auf Nachwuchssuche: Die Beamten wollen junge, deutsche Männer und Frauen mit ausländischen Wurzeln über die Ausbildung und die Arbeit bei der Polizei informieren. Am 3. Oktober werden Polizisten einen Stand in der Eyüp-Sultan-Moschee in Emden aufstellen. Die Türkisch Islamische Gemeinde zu Emden beteiligt sich nächsten Freitag zum dritten Mal am bundesweiten Tag der offenen Moschee. Die Eyüp-Sultan-Moschee ist vor fünf Jahren eröffnet worden. „Wir haben eine gute Verbindung zu der Gemeinde“, sagte Christoph Esper von der Emder Polizei am Freitag bei einem Pressegespräch. Das liege unter anderem an der räumlichen Nähe: Die Polizeistation am Bahnhofsplatz ist nur rund 180 Meter von der Moschee entfernt. Was die IS derzeit Menschen antue, habe nichts mit dem Islam zu tun Bundesweit suchen Polizeistationen nach Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln: „Vor dem Hintergrund, dass der Anteil der Migranten in Deutschland steigt, ist es einfach besser einen Kollegen zu haben, der die jeweils andere Sprache spricht und die jeweiligen Verhaltensweisen versteht“, sagte Esper. Generell sei es aber nicht so, dass es die Polizei mit auffällig vielen Straftaten, an denen Menschen mit Migrationshintergrund beteiligt sind, zu tun hat. Fragen zum Islam können Gäste am 3. Oktober unter anderem beim Iman Muhammet Yilmaz loswerden. Die Türkisch Islamische Gemeinde hat rund 90 Mitglieder, die mitunter aus Nordafrika, der Türkei und aus Syrien kommen. Rund ein Viertel der Mitglieder sind Deutsche mit ausländischen Wurzeln. Der Imam nahm am Freitag auch zum aktuellen Geschehen in Syrien und im Irak Stellung: Dass, was die Terrormiliz Islamischer Staat derzeit Kindern, Frauen und älteren Menschen antue, habe nichts mit dem Islam zu tun. Die Glaubensgrundlage sei der Koran. „Ein Grundsatz ist zum Beispiel, dass wir allen Menschen, egal welcher Religion oder welcher Kultur sie angehören, mit Respekt und Toleranz begegnen.“ (Quelle: oz-online.de)

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