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Dienstag, 08 Juli 2014 13:31

Bundesinnenminister beim Fastenbrechen

Bundesinnenminister beim Fastenbrechen
Anlässlich des muslimischen Fastenmonats Ramadan feiert Bundesinnenminister de Maizière gemeinsam mit Muslimen und Nichtmuslimen.

 

Als wichtiger religiöser Monat bietet der Ramadan weltweit beim abendlichen Fastenbrechen Anlass für vielfältige Begegnungen. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière folgte am Abend des 7. Juli einer Einladung zum Fastenbrechen in das BildungsWerk Kreuzberg. An dem feierlichen Abendessen nach Sonnenuntergang nahmen zahlreiche Vertreter der verschiedenen monotheistischen Religionen sowie Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft teil.

In seinem Grußwort bedankte sich der Minister für die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. "Das traditionelle Fastenbrechen im Ramadan ist ein großes Fest der Versöhnung. Ich freue mich sehr, dass Einladungen zum Fastenbrechen oft auch nicht-muslimische Nachbarn, Freunde und Bekannte umfassen. Das gemeinsame Feiern ist eine gute Gelegenheit für das Kennenlernen und den Austausch zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen."

Auch auf offizieller Ebene hätten sich Staat und Muslime in Deutschland in den vergangenen Jahren im Rahmen der Deutschen Islam Konferenz (DIK) besser kennengelernt, betonte de Maizière. "Es war mir ein besonderes Anliegen, die Deutsche Islam Konferenz direkt nach meiner Amtsübernahme weiter voranzubringen", erklärte er. Das im März gemeinsam mit den beteiligten Verbänden beschlossene Programm für diese Legislaturperiode legt den Schwerpunkt auf die Themen Wohlfahrt und Seelsorge.

Fastenbrechen (Iftar) im Rahmen des Ramadan

Das Fasten im Monat Ramadan gehört zu den sogenannten fünf Säulen des Islam, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim als Gottesdienst durchführt.

Fasten bedeutet nach islamischer Vorschrift, von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang weder zu essen noch zu trinken. Das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang wird oft im großen Kreis mit Familie und Freunden gefeiert. Hinsichtlich der Speisen und Getränke gibt es keine allgemeinen Traditionen oder besondere Einschränkungen außer den im Islam allgemein gültigen Verboten von Schweinefleisch und Alkohol.

Schätzungsweise die Hälfte der Muslime in Deutschland folgen dem Fasten-Gebot.

(Quelle: http://www.bmi.bund.de)

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