Teheran (IQNA) - Libysche Ulema, Akademiker und Schriftsteller haben erklärt, dass der christliche Pastor Terry Jones durch seinen Aufruf zur Koran-Verbrennung lediglich Medienberühmtheit angestrebt habe.
Der iranischen Korannachrichtenagentur (Iqna) unter Berufung auf die ägyptische Zeitung al-Yaum al-Sabe zufolge gaben die libyschen Denker und Medien bekannt, der Aufruf zur Verbrennung der Heiligen Schrift der Muslime sei keine neue Aktion, mit der man den Islam und die Muslime beleidigen wolle. Derartige Maßnahmen werden vielmehr im Rahmen der immerwährenden Feindschaft gegen den Islam in Gang gesetzt.
Der Pastor wollte lediglich Berühmtheit erlangen, hieß es laut dem Bericht westlicher Medien, denn Jones sei äußerst unbekannt und habe nur wenige Anhänger. Der Aufruf von Terry Jones zur Koran-Verbrennung zeige das Ausmaß des westlichen Radikalismus bei der Beleidigung des Koran, ohne dass man dessen wertvolle Mission begriffen habe.