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Samstag, 22 November 2008 09:33

Reaktion Soltaniehs auf Nachricht in New York Times

Wien (IRIB) - Der iranische Vertreter bei der Internationalen Atomenergieagentur hat als Reaktion auf die Veröffentlichung einer Nachricht in der New York Times erklärt: "Durch unrichtige Informationen wird die öffentliche Meinung irre geführt."
Die Zeitung New York Times hatte vor kurzem unter Berufung auf einen Experten bekannt gegeben, in Iran sind genügend erforderliche Stoffe zur Herstellung einer Atombombe eingelagert worden.
Ali Asghar Soltanieh fügte am gestrigen Freitagabend in einem Gespräch mit der Irna in Wien hinzu: "Bedauerlicherweise waren wir stets Zeugen dafür, dass man durch unrichtige wissenschaftliche und technologische Informationen die öffentliche Meinung irreführt und die Sache politisiert."
Alle wissenschaftlichen Kreise der Welt sind in Klaren, dass ein Land - selbst mit einigen Jahrzehnten Vorgeschichte bei der Urananreicherung - es nicht fertig bringt, über Nacht die Einstellung, Form und Zusammenstellung von Zentrifugen in einer Art und Weise zu ändern, um nun plötzlich von niedriger Konzentration auf große und geeignete Anreicherung für die Herstellung von Atomwaffen zu wechseln, so Soltanieh weiter
Er fügte dann hinzu: "Es ist bedauerlich, dass man unrichtige Informationen als die Ansicht von Atomwissenschaftlern und Fachleuten verbreitet. Akademiker und Fachleute der Welt sollten gegen solche wissenschafts- und technologiefremden Äußerungen protestieren, zumal alle Anlagen, Zentrifugen und Maschinen in Iran unter der 24-stündigen Kamera-Kontrolle der IAEA stehen und keine Änderungen möglich sind.

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