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Sonntag, 05 Oktober 2008 10:39

Scharfe Erklärung Irans gegen Israel in der IAEA

Wien (IRIB) - Nachdem bei der Vollversammlung der Internationalen Atomenergieagentur die Umsetzung einer Nahost-Resolution beschlossen wurde, hat der iranische Vertreter in der IAEA, Ali Asghar Soltanieh am Samstag die Schaffung eines Atomwaffen freien Nahen Ostens gefordert.
Er unterstrich, Teheran fordert internationale Maßnahmen und Druck gegen das zionistische Regime, um dadurch die Atomwaffen abzuschaffen. Er wies darauf hin, dass nur sehr wenige Informationen über die atomare Macht Israels vorhanden sind, daher seien umfangreiche Inspektionen in Atomanlagen des zionistischen Regimes notwendig.
Soltanieh wies darauf hin, dass die atomaren Fähigkeiten Israels eine potentielle Gefahr für die Sicherheit im Nahen Osten und auf der Welt sind. Der zweite Artikel der Resolution, die von Algerien eingebracht und mit 96 Ja-Stimmen ratifiziert wurde, stellt eine Botschaft der internationalen Gemeinschaft dar, in der Israel aufgefordert wird, sich dem NPT-Abkommen anzuschließen. Laut dem Vorschlag Algeriens werden alle Länder der Region aufgefordert, sich dem Atomsperrvertrag anzuschließen.
Am Freitagabend brachte das zionistische Regime zwei weitere Vorschläge zu der 10-Punkte Vorlage ein, was bei den Nahost-Ländern auf Protest stieß.
Der Protest richtet sich im Wesentlichen dagegen, dass die Schaffung einer Atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten praktisch mit dem Frieden in dieser Region verknüpft wurde.
Laut einem Punkt dieser Resolution wurden allen Nahost-Staaten aufgefordert, sich an ihre internationalen Verpflichtungen zu halten, die Abkommen einzuhalten und ihre Zusammenarbeit mit der IAEA fortzusetzen.
Syrien und Kuba kritisierten das zionistische Regime scharf. Die Vertreter Algeriens, Marokkos und Jordaniens forderten in ihren Reden das zionistische Regime auf, sich dem NAP-Abkommen anzuschließen.

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