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Donnerstag, 26 Juli 2007 00:00

Iranreise der IAEA-Inspekteure

Die iranischen Atomanlagen und Atomkraftwerke werden im Rahmen der internationalen Vorschriften ständig von den IAEA-Inspekteuren überwacht.
Durchschnittlich reist alle 15 Tage eine Gruppe von IAEA-Inspekteuren nach Iran,um die iranischen Atomanlagen zu kontrollieren. Am gestrigen Donnerstag sind zwei IAEA-Inspekteure in Iran eingetroffen, um die Atomanlagen in Isfahan und Natanz zu überwachen. Indes haben Iran und die internationale Atombehörde in Wien eine neue Runde der Gespräche über die iranische Atomfrage gestartet, um noch ungelöste Fragen zu erörtern. Die vierte Runde der Atomgespräche zwischen beiden Seiten ist für die nahe Zukunft geplant. Um seine guten Absichten bei der Nutzung der friedlichen Atomtechnologie zu zeigen, hat Teheran den Inspekteuren der IAEA erlaubt, den im Bau befindlichen Schwerwasserreaktor in Arak zu besuchen. Die konstruktiven Atomgespräche zwischen Iran und der IAEA haben eine wichtige Grundlage auf internationaler Ebene geschaffen, um die iranische Atomfrage auf diplomatischem Weg zu lösen. Sollte es sich die internationale Atomenergiebehörde leisten können, unabhängig vom Druck der westlichen Länder und aufgrund ihrer Verpflichtungen mit Iran zu kooperieren, wäre die iranische Atomfrage in kurzer Zeit zu lösen. Die USA, Frankreich und England streben nach ihren erfolglosen Bemühungen zur Instrumentalisierung des Weltsicherheitsrats nun danach, eine Aussetzung der Urananreicherung als Vorbedingung für die Wiederaufnahe der Atomgespräche zu machen. Der IAEA-Generalsekretär Mohammad El Baradei hat jedoch die besagten Anstrengungen des Westens als einen gescheiterten Versuch bezeichnet und die westlichen Staaten aufgefordert, die Wahrheit zu akzeptieren und nach einer diplomatischen Lösung der iranischen Atomfrage zu streben. Auch der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans, Ali Laridschani, bezeichnete vor kurzem die Urananreicherung für Iran als unverzichtbar. Iran sieht keinen rechtlichen oder logischen Grund für einen Verzicht auf seine legitimen Atomrechte. Die Wahrheit ist, dass der Westen nicht beabsichtigt zu einer friedlichen Lösung der iranischen Atomfrage beizutragen. Iran hat zuvor für 2,5 Jahre freiwillig die Urananreicherung ausgesetzt, um Vertrauen zu bilden. Der Westen ist jedoch nicht nur seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen, sondern hat durch seine expansionistischen Forderungen bewiesen, dass er nicht nach der Lösung der iranischen Atomfrage strebt. Die Aufnahme der neuen Runde der Atomgespräche zwischen Iran und der IAEA zeigt, dass das iranischen Volk und die iranische Regierung entschlossen die Nutzung der friedlichen Atomtechnologie verteidigen, während sie gleichzeitig auch Vertrauen bilden möchten.

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