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Dienstag, 01 Dezember 2009 14:58

Iranischer Außenamtsprecher: Iran feindliche Resolution des IAEA-Gouverneursrates war falsch

Teheran (IRIB) - Der iranische Außenamtsprecher sagte: Die IRI wird in der Atomfrage nicht auf ihre nationalen Interessen verzichten.

Ramin Mehmanparast sagte heute bei seiner wöchentlichen Pressekonferenz: Iran besitzt als NPT-Mitglied Rechte. Zudem strebt Iran nicht danach seine Rechte vollständig auszuschöpfen. Alle Atomaktivitäten Irans geschehen im Rahmen der Gesetze der IAEA.
Mehmanparast betonte das unbestreitbare Recht Irans zum Bau neuer Atomanlagen und sagte: Die Stellungnahme westlicher Länder gegenüber der Nachricht vom Bau weiterer zehn Atomanlagen in Iran deutet auf ihre voreilige Reaktion und ihren Ärger hin.
Er wies ferner auf die Stimme Russlands und Chinas gegen Iran im IAEA-Gouverneursrat hin und sagte: Das war ein falsches Zeichen, das durch politischen Druck auf ihnen geschehen ist.
Laut Mehmanparast wird der iranische Außenminister Mottaki Dankesbriefe an Länder, die der Iranfeindlichen Resolution der IAEA nicht zugestimmt haben, schicken und darin die falsche Entscheidung dieser Behörde erörtern.
Der iranische Außenamtsprecher sagte: Außenminister Mottaki wird ebenfalls Briefe an Länder, die der Resolution zugestimmt haben, schicken und darin den Protest Irans über dieses unkorrekte Verhalten unterstreichen.
Über den Brennstoff für den Atomreaktor in Teheran sagte Mehmanparast: Iran hat seinen Bedarf an diesen Brennstoff an die IAEA weiter gegeben, die Behörde hat andere Länder darüber in Kenntnis gesetzt, aber diese Angelegenheit ist leider politisch geworden und wird nun gegen Iran hervorgehoben.
Über das AKW in Buschehr, das im März 2010 von Russland in Betrieb gesetzt werden soll, sagte Mehmanparast: Bei den letzten Gesprächen zwischen Iran und Russland wurde ein Termin festgelegt, der den bisherigen Terminen nicht widerspricht. Es gebe keine Verzögerung bei der Inbetriebnahme des AKWs.
Zu den 5 verhafteten englischen Seeleuten im Persischen Golf sagte Mehmanparast, dass die Angelegenheit zurzeit untersucht werde, sobald es neue Erkenntnisse gebe, werde man die Öffentlichkeit darüber informieren.

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