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Donnerstag, 03 Dezember 2015 06:01

IAEA: Die Forschung Irans ist nicht über den Erwarb von technischem Know-How hinausgegangen

(Foto: picture alliance / dpa) (Foto: picture alliance / dpa)
Teheran (IRIB) – Der Iran hat nach Überzeugung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bis vor einigen Jahren an einem geheimen Forschungsprogramm zur Entwicklung eigener Atomwaffen gearbeitet.

Das geht aus einem Bericht der IAEA hervor, der am Mittwoch dem Gouverneursrat vorgelegt und von mehreren Nachrichtenagenturen zitiert wurde.

Die Behörde betont, dass diese Bemühungen vor allem bis 2003 stattfanden. Seit 2009 gebe es keine Anzeichen mehr für entsprechende Aktivitäten. Die Forschung Teherans sei nicht über Machbarkeits- und Wissenschaftsstudien sowie den Erwerb von technischem Know-How hinausgegangen.


Abbas Araghchi sagte dazu  am Mittwochabend in Teheran vor Reportern: Der Bericht über die PMD-Akte (mögliche militärische Dimension des iranischen Atomprogramms) zeigt, dass es kein Anzeichen für eine militärische Nutzung der Atomtechnologie durch Iran  gibt. Der IAEA-Generaldirektor, so Araghchi, weist in seinem Bericht auf die vollständige Kooperation Irans mit der IAEA im Rahmen des Fahrplans hin, und erklärt, dass diese Kooperation es ermöglichte, dass  die IAEA ihren abschließenden Bericht   über die PMD-Akte vorlegen kann. Araghchi fügte hinzu: Wie schon des Öfteren gesagt wurde, haben Nuklearwaffen in der Verteidigungsdoktrin Irans keinen Platz. IAEA-Generaldirektor  Yukia Amano legt gestern Abend dem Gouverneursrat den abschließenden Bericht  über die Vergangenheit und militärische Dimensionen des iranischen Atomprogramms (PMD-Akte) vor.

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