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Mittwoch, 21 Oktober 2015 15:55

Hearing im EU-Parlament: Das Atomabkommen eröffnet neue Möglichkeiten

Doktor Rouzbeh Parsi und Ellie Geranmayeh nahmen an einer öffentlichen Anhörung im EU-Parlament teil Doktor Rouzbeh Parsi und Ellie Geranmayeh nahmen an einer öffentlichen Anhörung im EU-Parlament teil
Brüssel (europarl.europa.eu) - Im Außenausschuss des EU-Parlaments fand am Montag eine öffentliche Anhörung über die Strategie der EU gegenüber dem Iran nach Abschluss des Atomabkommens statt.
Der polnische EU-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Außenausschusses Ryszard Antoni Legutko (EKR) eröffnete die Anhörung mit der Feststellung, dass das Abkommen einen "großen Schritt vorwärts" bedeute. Das gelte insbesondere für die Wirtschaftsbeziehungen.

Der britische EU-Abgeordnete Richard Howitt (S&D) ist Autor eines Initiativberichts über die Strategie der EU gegenüber dem Iran nach dem Abschluss des Atomabkommens. Es gebe eine gemeinsame Agenda, die den Kampf gegen den Terrorismus und gegen den Drogenhandel beinhalten werde, sagte er. Doch man müsse die Erwartungen auf einem realistischen Niveau halten.

Rouzbeh Parsi, Direktor der European Iran Research Group (Europäisch-Iranische Forschungsgruppe) stellte in seinem Beitrag die Notwendigkeit des Dialogs in den Mittelpunkt und sagte außerdem: "Die EU hat das Potenzial, der bedeutendste Handelspartner und politische Gesprächspartner zu werden."

In weiteren Statements ging es um die Rolle Irans bei einer Lösung des Syrien-Konflikts sowie um Menschenrechtsfragen.

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