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Dienstag, 01 September 2015 04:48

US-Vize-Außenministerin: Inspektionen der IAEA erfordern Genehmigung Teherans

US-Vize-Außenministerin: Inspektionen der IAEA erfordern Genehmigung Teherans
  Washington (Irna) – Wie Wendy Sherman, Vize-Außenministerin der USA sagte, muss  die internationale Atomenergie-Organisation IAEA vor einer Inspektion von iranischen Nuklearanlagen offiziell einen entsprechenden Antrag an Teheran stellen.

 

Laut Bericht der  Montagausgabe der  Zeitung „The Cavalier Daily“ antwortete  Wendy Sherman in einem Programm der  BBC auf die Frage, warum die IAEA keine spontanen Inspektionen der iranischen Nuklearanlagen  durchführen kann, den Gegnern dieser Regelung, dass diese Möglichkeit  nirgendwo auf der Welt besteht. Sie fügte hinzu, die IAEA  sei verpflichtet, den Iran mindestens 24 Stunden vor einer Inspektion zu Kenntnis zu versetzen. 

Die Vize-Außenministerin der USA  erklärte weiter: „Wenn die IAEA eine Inspektion verlangt, aber  Iran eine solche  ablehnt, kommt es zu Verhandlungen zwischen beiden Seiten. Falls  durch diese Verhandlungen keine Einigung erzielt werden kann, trifft eine gemeinsame Kommission eine Entscheidung.“ Sie sagte ergänzend dazu: "Im Falle, dass die Inspektion genehmigt wird,  ist der Iran verpflichtet, innerhalb von drei Tagen die Voraussetzungen  für eine Inspektion zu schaffen.“

Sherman verwies darauf, dass der gemeinsame  Aktionsplan eine Regelung vorsieht, durch die beide Seiten, sowohl Iran als auch die G 5+1, an seine Durchführung gebunden sind. 

Iran und die G 5+1, bestehend aus den 5 Vetomächten im Weltsicherheitsrat und Deutschland , gelangten am 14. Juli dieses Jahres  in Wien zur Einigung über den gemeinsamen Aktionsplan in Sachen iranischer Atomenergie.  

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