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Mittwoch, 26 August 2015 06:19

IAEA-Chef Amano nennt Vereinbarungen mit dem Iran solide

Der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano Der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano
Wien (APA/AFP/dpa) - Der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, hat sich bei der Sitzung des IAEA-Gouverneursrats am Dienstag in Wien bemüht, Bedenken bezüglich der Atominspektionen im Iran im Rahmen des Wiener Atomabkommens zu zerstreuen.

„Die Vereinbarungen mit dem Iran sind technisch solide und stehen im Einklang mit den Sicherheitspraktiken der IAEA, sagte Amano in Reaktion auf Spekulationen über die Durchführung von Inspektionen der Atomanlagen durch den Iran in eigener Regie.

Im Juli haben sich die UN-Vetomächte (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich) sowie Deutschland und der Iran auf ein umfassendes Abkommen zur Eingrenzung des iranischen Atomprogramms geeinigt. Hält sich die Islamische Republik daran, sollen im Gegenzug Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden. Die Atomenergiebehörde habe dadurch nun sehr wirkungsvolle Kontrollmöglichkeiten, sagte Amano. Dafür sei allerdings mehr Personal und Material erforderlich. Die IAEA benötige 9,2 Millionen Euro pro Jahr für zusätzliche Kontrollen im Iran.

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