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Donnerstag, 11 Juni 2015 12:46

Lauschangriffe: Staatsanwälte in der Schweiz und Österreich leiten Ermittlungen ein/Israel im Verdacht

Unterhändler in Lausanne (im März) Unterhändler in Lausanne (im März)
Genf/Wien (Spiegel online/IRIB) - Die Atomverhandlungen mit Iran im Frühjahr sollen ausspioniert worden sein.
Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat jetzt bestätigt, dass sie wegen dieses Verdachts Ermittlungen aufgenommen habe. Es sei ein Verfahren gegen Unbekannte wegen des Verdachts auf verbotenen politischen Nachrichtendienst eröffnet worden. Sie erklärte, es gebe den Verdacht der illegalen Aktivität eines Geheimdienstes in der Schweiz. Demnach wurde bei einer Durchsuchung am 12. Mai Informatikmaterial beschlagnahmt. Auch die Staatsanwaltschaft in Österreich teilte am Donnerstag mit, in dem Fall zu ermitteln. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, es liefen Ermittlungen insbesondere zu dem Wiener Luxushotel Palais Coburg, in dem mehrere Runden der Verhandlungen stattgefunden hatten. Angaben von "Wall Street Journal" zufolge könnte Israel hinter den Angriffen stecken. Sie bezieht sich auf die Internetsicherheitsfirma Kaspersky, die hinter Attacken auf ihr eigenes System israelische Spione vermutete. Als Kaspersky überprüfte, wer sonst von den Angriffen betroffen war, fielen ihr auch drei Luxushotels auf.

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