Ali Ahani: Trilaterale Teheraner Erklärung soll durch UN-Resolution in Frage gestellt werden
Berlin (IRIB) - Laut dem iranischen Vizeaußenminister soll durch Verabschiedung der iranfeindlichen Resolution im UN-Sicherheitsrat die trilaterale Teheraner Erklärung ignoriert werden.
IRIB vom heutigen Freitag zufolge sagte Ali Ahani beim Treffen mit dem Staatssekretär des Bundesaußenministeriums Rudolph-Ruthard Born in Berlin: „Die Resolution 1929 wurde mit dem Ziel verabschiedet, der kooperativen Betrachtungsweise Schläge zu versetzen.“ Unter Hinweis auf die Bestrebungen mancher europäischer Länder zur Verhängung von Sanktionen gegen Iran bemerkte er: „ Die Sanktionspolitik ist nicht imstande das Problem beizulegen und den eigentlichen Schaden werden die europäischen Unternehmen davontragen.“Die zeitgleiche Verfolgung einer Politik von Druckausübung und Gesprächen sei eine betrügerische Stellung gegenüber Iran, die zu keinem Ergebnis führen wird und die auf fehlender Aufrichtigkeit der Gegenseite beruht, so Ahani.
Er fordert europäische Länder auf, ihre feindliche Stellung aufzugeben und sagte: „EU-Sanktionen werden auf eine geeignete und entschiedene Antwort und Reaktion Teherans stoßen."
Rudolf-Ruthard Born betonte bei diesem Treffen seinerseits die wichtige Stellung Irans bei regionalen und internationalen Entwicklungen und äußerte seine Zufriedenheit über die Verstärkung der Kontakte und Dialoge mit iranischen Verantwortlichen.
„Iran und Deutschland haben gute Beziehungen gehabt und sie könnten noch bessere haben". so der Politiker.
In Bezug auf die iranische Atomfrage sagte er: „Die deutsche und europäische Politik ist für Verhandlungen zur Beilegung des Atomstreits."

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