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Freitag, 08 Januar 2010 13:27

Predigten zum Teheraner Freitagsgebet

Teheran (IRIB) - Der Prediger des Teheraner Freitagsgebets hat erklärt: "Das iranische Volk hat bei seinem heroischen Fußmarsch am Mittwoch, dem 30. Dezember gezeigt, dass es den Islam mit Scharfsinn gewählt hat."
Hodschat ol Eslam Kazem Seddighi rief die Ereignisse am Aschura-Tag in Teheran in Erinnerung und hob hervor: "Dieser Vorfall hat die islamfeindliche Natur der Aufrührer ans Tageslicht gebracht."
Er deutete dann auf die Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen hin und sagte: "Die Unruhestifter haben durch die Schmähung des Bildes von Imam Khomeini und ihre Parolen gegen den Grundsatz der Machtbefugnis des islamischen Rechtsgelehrten verstoßen und die Staatsordnung und die Verfassung verletzt. Mit der Entweihung des Aschura-Tages von Imam Hussein, Friede sei mit ihm, haben sie die islamische Gesinnung und die Staatsordnung zum Ziel genommen."
Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes betonte ferner: "Die islamische Gesinnung der iranischen Bürger stellt ihre Identität, Nationalität und Natur dar."
Seddighi legte dann die Stellung der Machtbefugnis des islamischen Rechtsgelehrten im Islam dar und sagte: "Seit dem Bestehen der IRI war die Machtbefugnis des islamischen Rechtsgelehrten das Sinnbild für die Stärke Irans und das iranische Volk erkennt den Islam ohne diesen Faktor nicht an."
Er deutete zudem auf die Diffamierung von Großayatollah Seyyed Ali Sistani, befugter Rechtsgelehrter der irakischen Schiiten durch den Freitagsimam von Riad hin und unterstrich, der Ursprung dafür geht mit der Schmähung der Machtbefugnis des islamischen Rechtsgelehrten in Iran einher; diese Aktionen haben jedoch keine Wirkung auf die Würde und Stellung der befugten Rechtsgelehrten der Schiiten."

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