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Freitag, 04 März 2016 07:59

Irans Vizeaußenminister: Einstufung der Hisbollah als eine Terrororganisation dient nicht der Sicherheit in der Nahostregion

Irans Vizeaußenminister: Einstufung der Hisbollah als eine Terrororganisation dient nicht der Sicherheit in der Nahostregion
Teheran (IRIB) - Der iranischn Vizeaußenminister hat die jüngste Entscheidung des Kooperationsrats des Persischen Golfs kritisiert und gesagt, Hisbollah für eine Terrororganisation zu halten, dient weder der Sicherheit noch der Stabilität in der Region und ignoriert zudem die Verbrechen Israels.

Der iranische Vizeaußenminister für den afrikanischen und arabischen Raum, Hossein Amir-Abdollahian, reagierte damit am Donnerstag auf die jüngste Entscheidung des Rats in Riad.

Amir-Abdollahian betonte, wer die libanesische Hisbollah eine Terrororganisation nennt, zielt gewollt oder ungewollt die Einheit und die Sicherheit im Libanon.

Ihm zufolge ist Iran Stolz auf die libanesische Hisbollah als "Frontlinie des Widerstandes gegen das israelische Regime und als Vorreiterin im Kampf gegen den Terrorismus in der Region."

Der iranische Vizeaußenminister erklärte, die nationale Einheit, Sicherheit und Stabilität im Libanon und die Unterstützung der Geschlossenheit der libanesischen Gruppen gehörten zu der grundlegenden Politik der Islamischen Repulik Iran.

 

Die sechs Mitglieder des Kooperationsrats des Persischen Golfs (Die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Saudi-Arabien, Oman, Katar und Kuwait) haben am Mittwoch auf ihrer Sitzung in Riad auf Drängen Saudi-Arabiens die Hisbollah für eine Terrororganisation erklärt.

Diese Entscheidung des Rats löste heftige Reaktionen bei den Unterstützern der Hisbollah innerhalb und außerhalb der Nahostregion aus.

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