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Montag, 08 Februar 2016 15:58

Irans Außenamtssprecher: Die Syrienkrise ist das Ergebnis der Interventionen regionaler und internationaler Staaten

Irans Außenamtssprecher: Die Syrienkrise ist das Ergebnis der Interventionen  regionaler und internationaler Staaten
Teheran (IRIB) - Dem Sprecher des iranischen Außenministeriums zufolge ist die Syrien-Krise das Ergebnis von Interventionen einiger regionaler und internationaler Mächte, um der Regierung und dem Volk von Syrien ihre Politik aufzuerlegen.

Der Sprecher des Außenministeriums, Saddeq Hossein Dschaberi-Ansari, sagte am Montag auf einer Konferenz vor in- und ausländischen Reportern über die möglich Entsendung saudischer Bodentruppe nach Syrien: Die Strategien, die bis heute zur Kontinuität der Krise und bzw. zu ihrer Verschärfung in Syrien führten, sind kein Lösungsweg. Die Syrienkrise, die in eine regionale und internationale Krise ausartete, gefährdet den Frieden und die Stabilität der Region auf internationaler Ebene.

Dschaberi-Ansari zufolge müssen bei jeder Maßnahme in Krisenländern nationale Souveränität, territoriale Integrität und Unabhängigkeit dieser Länder respektiert werden und jede Maßnahme ohne Zustimmung der betreffenden Länder führt zur Verschärfung der Krise.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums äußerte sich auch zu der Haltung gewisser Länder in der Nahostregion gegenüber der Atomvereinbarung und ihre Stolpersteine: Aus der Sicht der Islamischen Republik Iran ist der gemeinsame Aktionsplan(Atomvereinbarung) gegen kein Land gerichtet.

Der Iran fordert alle Nachbarstaaten auf, ihre unlogischen Positionen aufzugeben und falls sie innere Probleme haben, sollen sie sie lösen, und nicht versuchen, diese auf Ausland zu projizieren, so Ansari weiter.

 

 

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