Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Freitag, 22 Januar 2016 12:50

Freitagsimam von Teheran: Die US-Politik bleibt weiterhin feindselig

Freitagsimam von Teheran: Die US-Politik bleibt weiterhin feindselig
Teheran(IRIB)- Der gemeinsame Handlungsplan(Atomvereinbarung) und die Aufhebung der Sanktionen sind ein großer Erfolg, der dem Widerstand und der Unterstützung der iranischen Nation zu verdanken ist, das erklärte der Freitagsimam von Teheran.

Ayatollah Ahmad Khatami, dankte heute in seiner Ansprache zum Teheraner Freitagsgebet dem iranischen Präsidenten, dem Außenminister sowie den Atomunterhändlern für ihre unermüdlichen Einsatz bei den Atomverhandlungen mit der G5+1 und erklärte, obwohl die Atomeinigung nicht ganz zufriedenstellend ist, hat sie dennoch die Interessen der Islamischen Repblik, nämlich die Aufhebung der Sanktionen und die Anerkennung des iranischen Atomrechts, sichergestellt.

Khatami wies dann auf die neuen amerikanischen Sanktionen, unmittelbar nach der Aufhebung der alten durch den US-Präsidenten hin und betonte, die USA sind die alten geblieben, deshalb muss man sehr behutsam sein, dass an der Atomvereinbarung seitens Washingtons nicht gerüttelt wird.

Der Teheraner Freitagsimam machte deutlich, dass die Atomeinigung nicht den Amerikanern zu verdanken ist, und fügte hinzu, die USA waren schon immer Feind des Irans, deshalb darf man dem Feind nicht vertrauen. Die USA ärgerten sich über den Fortschritt und freuten sich über die Niederlage der Islamischen Republik, so der REdner weiter.

Ayatollah Khatami äußerte sich dann zu der Ablehnung eniger Kandidaten für die bevorstehenden Wahlen zum Parlament und Expertenrat durch den Wächterrat und erklärte, wer behauptet, es hätte bei dem Auswahlverfahren von Kandidaten Manipulationen gegeben, der sei unglaubwürdig und somit nicht geeignet, das iranische Volk zu vertreten.

Der Teheraner Freitagsgebet empfahl den Mitgliedern des Wächterrats, sich bei dem Auswahlverfahren an die geltenden Gesetze zu halten, und sich dabei durch unberechtigte Kritik und Tadel nicht einschüchtern zu lassen.

Laut dem Artikel 99 der iranischen Verfassung, so Ayatollah Khatami, ist der Wächterrat für Wahlaufsicht zuständig. Diejenigen Kandidaten, die durch den Wächterrat abgelehnt worden sind, haben nun das Recht, dagegen Einspruch zu erheben, wobei man einräumen müsse, dass die Mitglieder des Wächterrats und der Wahl-Aufsichtsbehörde nicht fehlerfrei seien.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren