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Montag, 11 Januar 2016 17:45

Zarif: Saudi-Arabien ist Ursprung, Gedanken- und Finanzquelle der Extremisten in der Region

Zarif: Saudi-Arabien ist Ursprung, Gedanken- und Finanzquelle der Extremisten in der Region
Teheran (IRNA) - Der iranische Außenminister hat Saudi-Arabien als Herkunftsort, Gedanken- und Finanzquelle der Extremisten in der Region bezeichnet.

Mohammad-Javad Zarif sagte am Montag bei einem Treffen mit dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder in Teheran: "Wir haben in dem Schreiben an die Außenminister verschiedener Länder ausführlich die Angstmacherei Saudi-Arabiens vor Iran in den vergangenen zwei Jahren aufgeklärt." Hinsichtlich der Syrien-Krise erklärte Zarif, dass die Islamische Republik Iran stets eine verantwortungsvolle und produktive Herangehensweise zur Beilegung der Konflikte in diesem Land verfolge. "Aus unserer Sichtweise ist die politische Lösung, die wahre Lösung."

Der iranische Außenminister wies auf die Endphase des Atom-Handlungsplans zwischen Iran und der G 5+1 hin und sagte: "Mit der Endsphase des Handlungsplans werden wir in eine neue Runde der Beziehungen mit Deutschland gehen. Die Ausführung des gemeinsamen Handlungsplans wird etliche Folgen in Richtung Frieden und Entwicklung in der Region haben."

Gerhard Schröder äußerte seine Freude über die näherrückende Frist zur Ausführung des Handlungsplans und sagte, dass er optimistisch bezüglich der iranisch-deutschen Beziehungen sei. Deutsche Unternehmen seien bereit in allen wirtschaftlichen und industriellen Bereichen mit Iran zu kooperieren, so Schröder.

An der Spitze einer 20-köpfigen Wirtschaftsdelegation ist der ehemalige Bundeskanzler heute nach Iran gereist.

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