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Sonntag, 20 Dezember 2015 12:35

Parlamentsabgeordnete in Iran fordern Gegenmaßnahme gegen US-Gesetz

Parlamentsabgeordnete in Iran fordern Gegenmaßnahme gegen US-Gesetz
Teheran (IRIB) - Parlamentsabgeordnete in Iran haben eine angemessene Gegenmaßnahme der iranischen Regierung gegen das neueste Gesetz aus dem US-Kongress zur Einschränkungen der Reisemöglichkeiten nach Iran gefordert.
Am Ende der öffentlichen Sitzung heute wurde unterstrichen, dass Reiseeinschränkungen für Personen mit einer Einreise in Iran in den letzten fünf Jahren eine offensichtlich Verletzung des gemeinsamen Aktionsplanes ist. Der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik Alaeddin Boroudjerdi nannte es eine reaktionäre Entscheidung der US-Regierung; derartige Einschränkungen beeinflussen Bürger anderer Länder, die nach Iran reisen oder mit diesem Land Handel treiben wollen. Aus diesem Grund stehe dieses Gesetz im Widerspruch zum gemeinsamen Aktionsplan. Am 8. Dez. wurde das Gesetz mit 407 Ja gegen 19 Nein-Stimmen ratifiziert. Vorwand soll Bekämpfung der Terrorgefahr gewesen sein. Die Einreise von Personen, die kürzlich nach Syrien, Iran, Irak und Sudan gereist sind, in die USA wird demnach eingeschränkt.

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