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Sonntag, 08 November 2015 03:58

EU-Parlamentspräsident Schulz: Iran ist ein Element der Stabilität in einer Region voller Instabilität

EU-Parlamentspräsident Schulz: Iran ist ein Element der Stabilität in einer Region voller Instabilität
Teheran (Medien/IRIB)- EU-Parlamentspräsident Schulz sieht den Iran in einer Schlüsselrolle bei der Suche nach einer Konfliktlösung in Syrien.
Der Iran sei ein Element der Stabilität in einer Region voller Instabilität, sagte Schulz am Samstag nach einem Treffen mit Präsident Rohani in Teheran. Er nannte es das wichtigste gemeinsame Ziel, die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zu bekämpfen. Die vielen Flüchtlinge, die nach Europa kämen, seien das Ergebnis des Terrorismus in Syrien. Bei einem Treffen mit dem iranischen Parlamentspräsident, Ali Laridschani, erklärte Schulz gestern, die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und dem Iran sind nach der Einigung auf ein Atomabkommen in einer „entscheidenden Phase“. „Wir befinden uns nun in der Umsetzungsphase dieser Vereinbarung und am Ende dieser Phase kann eine Tür für wirtschaftliche Zusammenarbeit und positive wirtschaftliche Entwicklung geöffnet werden.“ Schulz bekundete bei diesem Treffen außerdem das Interesse der Länder der Europäischen Union an einer Annäherung zum Iran. "Wir wollen diese Chance nützen, um die Differenzen zu überwinden und gemeinsame Interessen zu stärken", sagte Schulz. Ein gemeinsames Interesse sei ein konstruktiver Meinungsaustausch in der Syrien-Krise.

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