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Sonntag, 31 August 2014 03:08

Projekt zur Stärkung weiblicher Haushaltsvorstände

Zahra Saei Zahra Saei
Teheran (Iran Daily) - Auf einer Konferenz zum Thema "Kluge Frauen - Botschafterinnen der Hoffnung" wurden in kürzlich Teheran Strategien diskutiert, Frauen, die ihre Familien ernähren, zu unterstützen und zu stärken.
Wie Zahra Saei, die Generaldirektorin des Büros für Frauenangelegenheiten der Provinz Teheran, mitteilte, ist die Zahl der Familienernährerinnen von 1,6 Millionen im Jahre 2007 auf gegenwärtig 2,54 Millionen angestiegen. Sie seien mit einer Vielzahl von sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Problemen konfrontiert.
 
Auf entsprechend vielen Ebenen müsse die Gesamtproblematik angegangen werden, so Saei. Es gehe vor allem darum, ihnen nachhaltige Arbeitsplätze zu verschaffen, die beteiligten Institutionen und Organisationen zu vernetzen und die Kooperation nichtstaatlicher Organisationen zu gewinnen.
 
Die erste Phase des Plans zur Stärkung weiblicher Haushaltsvorstände soll mit einem Modellprojekt in der Stadt Shahr-e Rey (etwa 15 Kilometer südlich von Teheran) beginnen.
 
Soheila Jelodarzadeh, die Leiterin des Projekts, berichtete auf der Konferenz, wie anschließend die landesweite Umsetzung geplant ist. In der Abteilung für Frauen- und Familienangelegenheiten des Büros des Präsidenten seien dazu während der vergangenen Monate wichtige Vorarbeiten geleistet worden. Unter anderem konnten Repräsentanten von industriellen Unternehmen, Landwirtschaftskooperativen, aus dem Wirtschafts- und Energieministerium sowie aus dem Umweltdezernat als Beiratsmitglieder gewonnen werden. Als nächstes sollen fünf Arbeitsgruppen konstituiert werden, um das Projekt voranzutreiben.

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