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Freitag, 23 August 2013 12:52

Der Teheraner Freitagsimam warnt vor Vormarsch von Salafismus und Wahabismus in der Islamischen Welt

Der Teheraner Freitagsimam warnt vor Vormarsch von Salafismus und Wahabismus in der Islamischen Welt
Teheran (IRIB) - Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes hat die Enthüllung der nach Gewalt strebenden Denkweise der Takfiris, Wahabiten und Salafisten zur Unterbindung der Fortdauer der Massaker in der Islamischen Welt als Aufgabe der islamischen Ulema und Gelehrten bezeichnet.

Ayatollah Mohammad Kaschani warnte vor Ausdehnung des Salafismus und Wahabismus in der Islamischen Welt, unter anderem in Ägypten und sagte, die Ulema und Gelehrten der Islamischen Welt seien verpflichtet, durch erforderliche Überlegungen und Aufklärung die Fortdauer der extremistischen und gefährlichen Denkweisen zu unterbinden. Er deutete dann auf die bedauerliche Lage in der Islamischen Welt, unter anderem in Ägypten und Syrien hin und sagte, man müsse anhand der jüngsten Ereignisse die Welt des Kufrs (der Gottesleugnung und -verleumdung) richtig erkennen und sich bewusst werden , dass der Islam Feinde hat. Der Beginn der Massaker und Gewalt durch die Salafisten und Takfiris gehe auf den Anfang des 3. Jahrhunderts nach der Hidschra (9. Jahrhundert nach Christus) zurück. Danach hätten auch die Engländer im Rahmen ihrer herrschsüchtigen Politik die Ausdehnung dieser extremistischen Denkweise in der Islamischen Welt angestrebt, betonte Ayatollah Emami Kaschani. Heute seien die Weltbewohner Zeuge, dass ein Pharao erscheine, an der ägyptischen Nation Verrat begeht und dann wieder frei gelassen wird. Das sagte Ayatollah Emami Kaschani, indem er auf die jüngsten Entwicklungen in Ägypten wegen der Entmachtung des ehemaligen Präsidenten Mohammad Mursi durch die Armee verwies.

Emami Kaschani deutete dann auf das Vorhandensein des Führungsauftrages der befugten Rechtsgelehrten in Iran hin und sagte: "Die derzeitige Ruhe und Stabilität in Iran verdanken wir den Anweisungen des geehrten Oberhauptes der Islamischen Revolution. Daher sollte die Islamische Welt diese islamische Denkweise nutzen und Iran diesbezüglich zum Vorbild nehmen."

Er verwies daraufhin auf die Bildung der 11. Regierung in Iran und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die neue Regierung bei der Beilegung der wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und moralischen Probleme in Iran erfolgreich sein werde. Er empfahl den Dienst an der Bevölkerung und hob hervor, die Unterstützung des iranischen Volkes für die neue Regierung sei für deren Erfolg mit ihren Regierungsplänen von Bedeutung.

 

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