In seiner Predigt zum heutigen Freitaggebet von Teheran wies Hodschatoleslam val Muslemin "Kazem Seddiqi" auf das Abfangen eines unbemannten US-Spionageflugzeugs durch die iranische Luftabwehr hin und warnte die Feinde der Islamischen Republik vor weiteren Provokationen. Er betonte, das iranische Volk lasse sich durch derartige Provokationen nicht einschüchtern und die Streitkräfte der Islamischen Republik seien gegenüber den Drohungen der Feinde wachsam und behutsam.
Ein unbemannter US-Flugkörper vom Typ "RQ 170", der am 4. Dezember in den heimischen Luftraum eingedrungen war, wurde leicht beschädigt abgefangen.
Seddiqi würdigte dann die tapfere Entscheidung der iranischen Parlamentarier, die eine Herabsetzung des Niveaus der diplomatischen Beziehungen zu London beschlossen und erklärte, die britische Regierung sei auf Konfrontationskurs mit Iran gegangen und habe bei den antiiranischen Sanktionen eine Vorreiterrolle übernommen, statt ihre Haltung gegenüber Teheran zu überdenken.
Das iranische Parlament entschied sich am Sonntag, dem 27. November, für Zurückfahren der diplomatischen Beziehungen des Landes zu England. Die Abgeordneten verabschiedeten einen Entwurf, demzufolge die diplomatischen Beziehungen innerhalb von zwei Wochen auf die Ebene der Geschäftsträger reduziert werden sollten.
Der Prediger des Freitaggebets von Teheran wies dann auf den Gründungstag der Organisation " Bassij-e Mustazafan"(Mobilisierung der Entrechteten) am 26. November durch ein Dekret des Gründers der Islamischen Republik, Imam Khomeini, Friede sei mit ihm, hin und sagte, Bassijis hätten islamisches Verhalten, seien aber keine Heuchler und Weltanbeter.
Seddiqi erinnerte dann an die Trauer-Tage "Tasu-a und Aschura" und sagte, Feinde des Hauses des Propheten(a.) verhassten den dritten Imam der Schiiten, Imam Hussein(a.) dermaßen, dass sie ihn enthaupteten und dessen Kopf auf eine Speerspitze setzten.
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Freitag, 09 Dezember 2011 11:51
Teheraner Vorbeter warnt Feinde vor weiteren Provokationen
Teheran.09.12.2011(IRIB)- Nach den Worten des Vorbeters des Teheraner Freitaggebets von heute würden die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran auf jede Provokation sehr hart reagieren.



