Freitag, 04 November 2011 10:18

Ansprachen zum Freitaggebet von Teheran

Teheran.04.11.2011(IRIB)- Redner des Freitaggebets von Teheran Ayatollah "Ahmad Khatami" hat heute anlässlich des 32. Jahrestags der Besetzung des amerikanischen Spionagenetzes in Teheran(de facto Botschaft) erklärt: Die amerikanische Macht befinde sich in der Untergangsphase und die kapitalistische Welt sei bei der Erfüllung der Forderungen der Menschen gescheitert.

Khatami betonte, die USA seien großen inneren und äußeren Problemen ausgesetzt und die "Wall Street- Proteste" zeigten, dass das westliche Staatssystem gescheitert sei und in dem selbst errichteten Strudel befangen sei.
Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran wies dann auf die jüngsten Äußerungen der US-Verantwortlichen, die die Ermordung der Pasdaran-Kommandeure ankündigten, hin und erklärte: Das seien alles Belege dafür, dass die USA den weltweit größten Staatsterroristen seien.
Auf die Unterstützung der Diktatoren in der Region eingehend sagte Ayatollah Khatami: Das islamische Erwachen im Nahen Osten sei nicht mehr zu bremsen, denn die hegemoniale Ära sei vorbei und die totalitären Herrscher hätten keinen Platz in der Bevölkerung.
Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran wies dann auf die in Bahrain begangenen Verbrechen hin und sagte: Die USA und Saudis als Hauptschützlinge des Regimes "Ale Khalifa" glaubten, sie könnten die diktatorische Herrschaft in diesem Land durch die Tötung von Menschen am Leben erhalten.
Ayatollah Khatami äußerte sich dann zur Inhaftierung unschuldiger Frauen in Bahrain und sagte: Gegen die inhaftierten Frauen würden schlimmste Foltermethoden angewendet. Ihre Schuld sei lediglich, dass sie legitime Rechte einfordern.
Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran wies dann auf den geplanten Abzug der US-Truppen aus dem Irak hin und sagte, nach Jahrelanger Besetzung sähen sich die USA gezwungen, sich aus diesem Land zurückzuziehen. Die Besetzung Iraks habe den US-Amerikanern lediglich Demütigung und Leiden beschert, so Khatami weiter.
Er betonte, die USA hätten in den vergangenen Fünfjahrzehnten in Dutzenden Ländern militärisch direkt oder indirekt interveniert und diese Länder aber mit Demütigung wieder verlassen müssen.
Ayatollah Khatami begann seine Ansprache mit einer Kondolierung zum Jahrestag des Märtyrertods des 5. Imams der Schiiten, Imam Mohammad Bagher, Friede sei mit ihm.

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