Freitag, 28 Oktober 2011 10:54

Ansprachen zum heutigen Freitaggebet von Teheran

Teheran. 28.10.2011(IRIB)- Die Führung im Weißen Haus soll aus der Geschichte lernen, und politischen Unsinn meiden, so der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran an die Adresse der US-Machthaber.
Ayatollah "Ahmad Janati", Freitag-Imam von Teheran, erklärte: Völker in aller Welt hätten den Kampf gegen das kapitalistische Staatssystem bereits begonnen.
Er wies dann auf das islamische Erwachen in den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrika hin und betonte, dass die die amerikanische Staatsführung aus der Geschichte lernen solle, denn durch Gewalt könne man nicht Menschen von ihrem Ziel abbringen.
Ayatollah Janati äußerte sich dann zu dem Abzugsplan der USA aus dem Irak und sagte, zehn Jahre nach der Invasion im Irak, die zum Tod von tausenden unschuldigen Menschen sowie zur Zerstörung der gesamten Infrastruktur des Landes führte, sind sie(die USA) nun gezwungen, ihre Truppen abzuziehen.
In einem weiteren Teil seiner Predigt bezeichnete Redner des heutigen Freitaggebets von Teheran die "wall Street-Bewegung" in den USA und vielen anderen Ländern der Welt als einen weltweiten Volksaufstand, dessen Haupteigenschaft darin besteht, dass sich 99 Prozent der Bevölkerung dieser Länder gegen ein Prozent Kapitalisten erhoben haben.
Ayatollah Janati beschrieb ferner den jüngsten Vorwurf der US-Führung, Iran habe ein Mordkomplott gegen den saudischen Botschafter in Washington, geplant, als eine Wiederholdung der alten Behauptungen sowie als einen spezifisch amerikanischen Unsinn.
Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran sprach dann die jüngste Affäre im iranischen Bankensystem an und forderte die Justiz auf, gemäß ihren Pflichten zu handeln, die Verantwortlichen zu identifizieren und vorzustellen.
Abschließend kondolierte Ayatollah Janati den Märtyrertod des neunten Imam der Schiiten, Imam Mohammad Taqi, Friede sei mit ihm.

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