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Blockfreie und OIC gegen iranfeindliche Resolution Drucken
Samstag, 21. November 2009 um 09:32
New York (IRIB) - Die Vertreter der Mitgliedsländer der Blockfreien Bewegung (NAM) und der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) haben in getrennt veröffentlichten Erklärungen gegen die von Kanada vorgeschlagene Resolution gegen Iran protestiert. Laut unserem Reporter aus New York, bezeichneten die Mitglieder der NAM und der OIC die Resolution als böswillig und politisch und verkündeten, diese Maßnahmen würden den Menschenrechtsaktionen in der Welt Schaden zufügen.
Der syrische Botschafter bei der UNO sagte: "Die OIC ist gegen die instrumentale Nutzung der Menschenrechte durch die opponierenden Länder." Er wies die von Kanada eingebrachte Resolution zurück und bezeichnet sie als haltlos.
Der kubanische UN-Boschafter gab ebenfalls in Vertretung der Blockfreien Bewegung die Auflehnung gegen die iranfeindliche Resolution Kanadas bekannt und hob hervor: "Diese wurde mit politischen Zielen und zur Druckausübung auf die IRI vorgelegt."
Der iranische Botschafter und ständige Vertreter bei den Vereinten Nationen schalt auf der Sitzung des dritten Ausschusses der Vollversammlung das ambivalente Verhalten westlicher Länder die angelblich die Menschenrechte  verfechten  und bezeichnete die von Kanada  eingebrachte Resolution gegen Iran als einen schwarzen Punkt bei den Menschenrechtsaktivitäten der UNO.
Khazaei sagte: "Die auf diese Resolution erwirkenden Länder sind die falschen Verfechter der Menschenrechte, die vor einiger Zeit gegen eine Resolution in Sachen Kriegsverbrechen des zionistischen Regime in Gaza stimmten und sich gegen die Forderung der Weltgemeinschaft zur Prozessführung gegen die Anführer des zionistischen Regimes stellten."
Khazaei deutete dann auf das bestialische Verhalten der kanadischen Polizei und Regierung gegenüber den Immigranten und Eingeborenen des Landes hin und fügte hinzu: "Es ist zu bedauern, dass die UNO und die zugehörigen Institutionen zum Werkzeug einiger Länder geworden sind, die selber über schändliche Akten hinsichtlich der Verletzung von primären Menschenrechten ihrer Bürger verfügen."
Die kanadische Botschafter bei der UNO bezog keine Stellung zur Frage über die Menschrechtslage der Eingeborenen im Land und behauptete: "Unser Ziel ist es, die Einhaltung der Menschenrechte in Iran zu unterstreichen."
Die westlichen Länder unter der Führung von Kanada, Amerika, England, Frankreich und Deutschland verabschiedeten ein weiteres Mal eine Resolution zur Druckausübung auf Iran, in der behauptet wurde, dass die Rechte religiöser Minoritäten in Iran werden verletzt.
 

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