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Islamisches Zentrum in England verurteilt Schweigen internationaler Gremien zum Märtyrertod von Frau Sherbini Drucken
Samstag, 11. Juli 2009 um 10:52
London (IRIB) - Das islamische Zentrum in England hat den Märtyrertod der ägyptischen Muslima und das Schweigen der internationalen Gremien und Medien diesbezüglich verurteilt. Laut unserem Reporter von gestrigen Freitag aus London gab das islamische Zentrum in England in einer Erklärung bekannt: "Dieses abscheuliche Verbrechen geschah zu einer Zeit, in der die westlichen Oberhäupter stets von Menschenrechten sprechen und ihre Gemeinschaften als zivilisierte Gesellschaften vorstellen. Auch geben ihre Massenmedien Parolen über Menschenrechte aus."
Weiter hieß es: "Das islamische Zentrum in England verurteilt den traurigen und bedauernswerten Märtyrertod der ägyptischen Muslima Marwa El-Sherbini, die sich zur Geltendmachung ihres Rechtes und Verteidigung ihres Hidschab an ein Gericht in Deutschland gewandt hat." Dieses Zentrum forderte alle religiösen Oberhäupter der monotheistischen Religionen weltweit, insbesondere die Führer der islamischen Welt auf, gegenüber diesem schmerzlichen Ereignis nicht zu schweigen und zur Akzeptierung der menschlichen Ehre und Verteidigung der menschlichen Wertmaßstäbe sowie Unterbindung von ähnlichen Vorfällen alles daran zu setzen.
Marwa El-Sherbini, die zur Untersuchung ihrer Beschwerde gegen einen Deutschen im Dresdner Landgericht erschienen war, wurde vom Beklagten brutal angegriffen und vor den Augen ihres Kindes, Ehemannes und Verantwortlichen des Gerichtes mit 18 Messerstichen zur Märtyrerin gemacht.
 

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